OK-Präsidentin Steffi Jones hat zehn Tage vor dem Beginn der Frauenfußball-WM (26. Juni bis 17. Juli) angesichts von 670.000 verkauften Eintrittskarten ein positives Zwischenfazit gezogen.

"Ich bin super zufrieden. Die Fakten zeigen, dass wir sehr gut vorbereitet sind", sagte die frühere Nationalspielerin bei einer Pressekonferenz in Frankfurt.

Damit sind rund 75 Prozent der 900.000 frei verfügbaren Tickets abgesetzt. "Wir sind auf gutem Weg, unsere Zielsetzung von der 80-prozentigen Auslastung zu erreichen", sagte Jones.

Für 30 der insgesamt 32 Endrundenpartien sind bislang jeweils mehr als 10.000 Karten verkauft worden, für 15 Spiele bereits mehr als 20.000. Die gezielte Vermarktung der WM als Familienveranstaltung sei erfolgreich gewesen, so Jones: "Wir haben unser Profil gefunden und neue Maßstäbe im Frauenfußball gesetzt."

Rund zehn Prozent der Ticketbestellungen kamen dabei aus dem Ausland: Fans aus 50 Nationen, darunter Tansania, Bolivien, Fidschi und Libanon, haben Karten erworben.

Als "Herz des Frauenfußballs" führt Frankfurt, wo auch das Endspiel am 17. Juli stattfinden wird, die Statistik mit 153.000 verkauften Karten an. Das Schlusslicht bei den Verkaufszahlen ist Bochum mit nur 35.000 abgesetzten Tickets. Im Ruhrstadion werden vier Vorrundenspiele ausgetragen.

Die deutsche Mannschaft tritt in der Gruppenphase nach dem Eröffnungsspiel gegen Kanada am 26. Juni in Berlin am 30. Juni in Frankfurt gegen Nigeria sowie am 5. Juli in Mönchengladbach gegen Frankreich an.

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