Im Vorfeld der Eröffnungsfeier der Frauenfußball-WM in Berlin (26. Juni) ist es zu Irritationen gekommen.

Wie die "Berliner Zeitung" berichtete, sagte die Steglitzer Insulaner-Grundschule ihre Teilnahme an der Zeremonie ab.

Entgegen der Absprache hätten die Kinder das Outfit für den Einmarsch ins Olympiastadion selbst zahlen müssen.

"Wir fühlen uns schlicht verschaukelt", sagte Sportlehrerin Katharina Jacob.

Eva Pehle von der ausrichtenden Agentur Uniplan hielt dagegen, dass die Kleidung des WM-Ausstatters nie fest zugesagt worden war. Allerdings sei das Schreiben "sehr unglücklich formuliert" gewesen.

Nun versucht der Deutsche Fußball Bund (DFB) die Wogen zu glätten und schickt T-Shirts an die Steglitzer Grundschule.

"Der DFB will keine unzufriedenen Menschen hinterlassen", sagte Jens Grittner, Sprecher des WM-Organisationskomitees.

Vor dem Eröffnungsspiel Deutschland gegen Kanada (18.00 Uhr) ziehen mehr als 1000 Kinder und Jugendliche ins Berliner Olympiastadion ein. Die Schüler waren ausgewählt worden, um die 16 Teilnehmerländer zu repräsentieren.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel