Fatmire Bajramaj wird mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Eröffnungsspiel der Frauenfußball-WM am Sonntag gegen Kanada nicht in der deutschen Startformation stehen.

"Ihr fehlt im Moment diese Leichtigkeit des Seins", sagte Bundestrainerin Silvia Neid dem Fachmagazin "kicker" drei Tage vor dem Anpfiff im Berliner Olympiastadion.

Die 47-Jährige sieht die Offensivspielerin, die wegen ihrer Rolle als Werbe-Star als Gesicht der Heim-WM gehandelt wurde, wegen des Medienrummels im sportlichen Tief.

"Es gab sehr viel Wirbel um sie, das hat sie alles sehr, sehr nachdenklich gemacht."

Das haben laut Neid auch die schwachen Auftritte von "Lira" in den vier WM-Tests gezeigt, in denen die 47-malige Nationalspielerin nur einmal von Beginn an auflaufen durfte.

Auch Bajramaj, die nach ihrem Wechsel von Turbine Potsdam zum 1. FFC Frankfurt als bestbezahlte deutsche Fußballerin gilt, hegt daher Zweifel: "Ich kann nicht einschätzen, wie meine Chancen stehen. Alle sind gut drauf."

Dennoch kämpfe sie weiter um ihren Platz: "Ich gebe alles, denn natürlich möchte ich gerne in der Startelf stehen."

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