Drei Tage vor Turnierbeginn hat das Frauenfußballteam der USA seine WM-Mission begonnen.

Der zweimalige Weltmeister landete am Donnerstag als einer der letzten Teilnehmer in Dresden. Der Weltranglistenerste will Gastgeber Deutschland den Titel streitig machen und sich zwölf Jahre nach dem bislang letzten Triumph zum dritten Mal die WM-Krone aufsetzen.

"Wir sind einer der Favoriten, weil wir ein gutes Team sind", sagte US-Nationaltrainerin Pia Sundhage.

Die 51-jährige Schwedin konnte den Startschuss kaum noch erwarten: "Wir freuen uns auf ein fantastisches Turnier."

Auch für Bundestrainerin Silvia Neid sind die US-Girls, die Deutschland 1999 die bislang letzte WM-Niederlage (2:3) zugefügt haben, heiße Titelanwärterinnen: "Die Spielerinnen haben eine unbändige Power und sind extrem selbstbewusst."

Allerdings stehen hinter der Form des Olympiasiegers von 2004 einige Fragezeichen. Die Generalprobe gegen Norwegen ging mit 1:3 verloren, und der WM-Zug wäre beinahe ohne die USA abgefahren. Sie qualifizierten sich als letztes Team durch knappe Siege in den Playoffs gegen Italien.

"Wir hatten einen holprigen Weg, aber ich denke, diese Situation hat uns gestärkt", sagte Sundhage.

Die Vorrundenspiele gegen Nordkorea (28. Juni), Kolumbien (2. Juli) und Schweden (6. Juli) dürften dennoch alles andere als Selbstläufer werden, zumal zwölf Debütantinnen im Kader keinerlei WM-Erfahrung aufweisen.

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