Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat hinsichtlich möglicher Terroranschläge bei der am Sonntag beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen Entwarnung gegeben.

"Es gibt keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung der Frauen-WM. Auch nicht auf einen Anschlag mit nuklearen Mitteln. Unsere Sicherheitsbehörden sind aufmerksam, haben aber keine Erkenntnisse zu einer konkreten Gefährdung. Und wir sind in jeder Hinsicht optimal aufgestellt, um auch diese WM organisatorisch erfolgreich und sicher über die Bühne zu bringen", sagte Friedrich im Interview mit der "Bild".

Der Minister erhofft sich durch stimmungsvolle Bilder in den ersten Tagen der WM Rückenwind für die Münchner Bewerbung für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018.

"Eines der größten Pfunde unserer Olympia-Bewerbung ist die Sport-Begeisterung der Deutschen, insofern kann es schon sein, dass das der Bewerbung noch zusätzlichen Schwung gibt", sagte Friedrich.

Über die Olympia-Vergabe wird am 6. Juli im südafrikanischen Durban entschieden.

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