Ein überdimensionaler Spiegelball, Feuerwerk und Trommeln: Mit einer elfminütigen bunten Show im Zeichen der Eleganz des Frauenfußballs ist die sechste Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen im Berliner Olympiastadion feierlich eröffnet worden.

Die Hauptrolle vor dem Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Kanada spielte ein überdimensionaler Globus, der sich nach einem kurzen Feuerwerk auf dem Dach des Olympiastadions in einen Spiegelball verwandelte.

Der Spiegel war vor der Rekordkulisse von 73.680 Zuschauern, darunter Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel, das zentrale gestalterische Element der Zeremonie - getreu dem WM-Slogan "20ELF von seiner schönsten Seite".

Während der Feier, bei der 2000 Freiwillige von Berliner Schulen mitwirkten, wurde mit 4000 Fußball-Luftballons symbolisch der WM-Spirit aus der Hauptstadt nach ganz Deutschland geschickt.

Das Turnier, an dem neben Gastgeber Deutschland 15 weitere Nationen teilnehmen, endet nach 32 Spielen am 17. Juli mit dem Finale in Frankfurt am Main.

Rekordsieger sind Titelverteidiger Deutschland und die USA mit jeweils zwei WM-Titeln.

Die DFB-Frauen siegten 2003 und 2007, die US-Girls gewannen die Trophäe 1991 und 1999.

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