Nach dem euphorischen Eröffnungsspiel der Frauen-WM hat sich Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit beklagt, dass nicht mehr Spiele im Olympiastadion stattfinden.

"Viele haben den DFB für verrückt erklärt, das Eröffnungsspiel in Berlin zu machen - und es war in kurzer Zeit ausverkauft. Man hätte sich einfach mehr trauen sollen", sagte der SPD-Politiker dem Inforadio von "RBB".

73.680 Zuschauer im ausverkauften Olympiastadion hatten den 2:1-Auftaktsieg der deutschen Fußballerinnen gegen Kanada verfolgt und damit für eine europäische Rekordkulisse gesorgt.

"Der Frauenfußball ist insgesamt viel technischer geworden, viel athletischer und dadurch auch attraktiver", sagte Wowereit und meinte: "Die Frauen-WM wird sicherlich ein Märchen, vor allem wenn die Frauen so märchenhaft spielen und dann auch wieder Weltmeisterinnen werden. Aber ohne Public Viewings und Fanmeilen wird das keine Massenbewegung."

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