Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus ist bei der WM mit einem gelungenen Auftritt ins Turnier gestartet und darf sich Hoffnungen auf weitere Einsätze machen.

Die 32 Jahre alte Polizistin aus Hannover hatte die Partie der Gruppe C zwischen den USA und Nordkorea (2:0) in Dresden stets sicher im Griff und blieb ohne Fehler.

Vom Dresdener Publikum mit Applaus empfangen, leitete die ranghöchste deutsche Unparteiische das Spiel von Beginn an souverän.

Sie war stets auf Ballhöhe und suchte oft das Wort mit den Spielerinnen. Dabei wirkte ihre Körpersprache verbindlich, nie überheblich. Auch bei kniffligen Situationen lag die einzige deutsche WM-Unparteiische richtig.

Ihr entging kein Foul, und als die nordkoreanische Spielerin Song Jong-Sun viel zu lange mit ihrem Einwurf wartete, sprach Steinhaus auch ein paar mahnende Worte.

Der gelungene Auftritt dürfte der Blondine gut tun. Erst vor wenigen Tagen musste sie eine berufliche Enttäuschung verarbeiten.

Deutschlands ranghöchste Pfeifenfrau verpasste den Aufstieg in die Bundesliga der Männer und muss sich weiter mit Spielen im Unterhaus begnügen.

Angeblich waren die zuletzt gezeigten Leistungen von Steinhaus der Deutschen Fußball Liga (DFL), dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Schiedsrichter-Kommission nicht gut genug.

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