Steffi Jones, OK-Präsidentin der Frauen-Weltmeisterschaft, hat der zuletzt kritisierten deutschen Spielführerin Birgit Prinz den Rücken gestärkt.

"Es steht keinem zu, sie in dieser Form zu kritisieren. Sie zieht immer zwei, drei Spielerinnen auf sich. Sie ist eine fabelhafte Fußballerin", sagte Jones am Donnerstag im "Morgenmagazin" von "ARD" und "ZDF".

Was sie der deutschen Rekordnationalspielerin, die in diesem Jahr noch keinen Treffer im deutschen Trikot erzielt hat, raten würde? "Sie soll sich keinen Kopf machen", sagte Jones.

Nach Abschluss des ersten Vorrunden-Spieltages zog Steffi Jones ein erstes positives Fazit. "Wenn ich es mir vorher vorstellen würde, dann wäre es so verlaufen, es war sogar noch viel schöner", sagte die ehemalige Nationalspielerin, die auch von der Stimmung in den Stadien begeistert ist:

"Die Mannschaften waren davon so beeindruckt, dass sie in der ersten Halbzeit schlecht spielten."

Kontakt zur deutschen Mannschaft habe sie während der WM-Tage wie auch geplant bislang nicht gehabt. "Ich halte mich zurück, bin Fan und genieße es", sagte Jones, die vor dem zweiten Spiel der Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid am Donnerstag in Frankfurt/Main gegen Afrikameister Nigeria (20.45 Uhr) fest an den zweiten deutschen Sieg glaubte. Ihr Tipp: "Wir werden gewinnen, 2:0."

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