DFB-Präsident Theo Zwanziger traut der zuletzt heftig kristierten Fußball-Nationalspielerin Birgit Prinz nach wie vor eine entscheidende Rolle bei der WM zu.

"Sie ist eine großartige Frau, eine tolle Spielerin und die Marke des Frauenfußballs", sagte Zwanziger nach einem Treffen mit den deutschen Fußballerinnen.

"Ich bin mir absolut sicher, dass sie - wenn sie fit ist und sich fit fühlt - der Mannschaft auf dem Weg zum Endspiel weiterhelfen kann. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft sie brauchen kann."

Spielführerin Prinz muss nach ihren mäßigen Leistungen in den ersten beiden WM-Partien der deutschen Fußballerinnen um ihren Stammplatz im letzten Gruppenspiel am Dienstag in Mönchengladbach gegen Frankreich (20.45 Uhr) bangen.

"Alles ist möglich", antwortete Assistenz-Trainerin Ulrike Ballweg auf die Frage nach einer möglichen Pause für Prinz: "Wir sind in der Phase der Entscheidungsfindung".

Für die Rekord-Nationalspielerin, die seit 343 Minuten kein Tor im deutschen Trikot erzielt hat und die in den zurückliegenden zehn Partien immer ausgewechselt wurde, könnten Fatmire Bajramaj, Alexandra Popp oder Inka Grings ins Team rücken.

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