Rekord-Nationalspielerin Birgit Prinz darf doch noch auf einen würdigen Abschied aus der Nationalmannschaft hoffen.

DFB-Präsident Theo Zwanziger ließ die Absicht des Verbands erkennen, die dreimalige Weltfußballerin mit einem Abschiedsspiel zu ehren.

"Ich halte, was die Anerkennung für Birgit betrifft, alles für möglich, was im Rahmen der Verantwortung des DFB ist. Aber ich kenne Birgit sehr gut und weiß, dass sie auch eine gewisse Zeit zum Nachdenken braucht. Und die kann man ihr auch geben und nicht spekulieren. Wir werden uns unterhalten und sehen, was daraus wird", sagte Zwanziger.

Zuvor hatte es danach ausgesehen, als ob die 33 Jahre alte Prinz ihre Karriere im deutschen Trikot auf der Ersatzbank beendet hätte.

Die Spielführerin wurde beim WM-Aus der Deutschen im Viertelfinale gegen Japan (0:1 n.V.) nicht eingewechselt.

Damit hätte sich Rekord-Torjägerin Prinz mit 214 Länderspielen und 128 Toren aus der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verabschiedet.

Neben der Spielführerin hat auch Defensivspezialisten Ariane Hingst ihre Karriere im DFB-Trikot beendet. Hingst verabschiedete sich nach 174 Spielen (10 Toren) aus der deutschen Auswahl.

Bundesliga-Rekordtorjägerin Inka Grings hat ihre Zukunft dagegen offen gelassen.

"Das ist nicht der Zeitpunkt, um sich darüber Gedanken zu machen", sagte die 32-Jährige nach dem WM-Aus. Grings hat in ihren bisherigen 94 Länderspielen 64 Tore für die deutsche Auswahl erzielt.

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