Das enttäuschende WM-Aus Deutschlands im Viertelfinale gegen Japan (0:1 n.V.) wird nach Ansicht von DFB-Präsident Theo Zwanziger keine Konsequenzen von und für Bundestrainerin Silvia Neid nach sich ziehen.

"Das kann ich mir nicht vorstellen. Silvia Neid hat in ihrem Leben viel erreicht. Sie ist das Beste, was wir kriegen können. Sie hat den Frauenfußball so viel weitergebracht", sagte Zwanziger, der den Vertrag mit Neid kurz vor der Endrunde bis 2016 verlängert hatte:

"Sie muss auch mit solch einer Niederlage leben. Sie muss sie analysieren, sie wird sich die Frage stellen, was schiefgelaufen ist. Dann werden wir sehen, wie es insgesamt weitergeht. Mit dem Aufbau der Mannschaft, Nachwuchsförderung, allem was dazu gehört."

Neid hat durch das WM-Aus gegen Japan (0:1 n.V.) auch ihren Nimbus der Unbesiegbarkeit bei großen Turnieren verloren.

Nach 15 Spielen ohne Niederlage bei einer WM oder EM (14 Siege, 1 Remis) kassierte Neid, die ihren Vertrag vor der Endrunde bis 2016 verlängert hatte, ihre erste Niederlage als Cheftrainerin.

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