Inka Grings hat einen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft vorerst ausgeschlossen.

"Ich habe ein sehr langes Gespräch mit der Bundestrainerin gehabt. Wir haben uns darauf verständigt, auf Kurzschlusshandlungen zu verzichten. Daran halte ich mich und freue mich auf die Auszeit", sagte Grings der "Rheinischen Post".

Nach dem Viertelfinal-K.o. bei der WM gegen Japan scheint das nächste Turnier für die 32-Jährige in weiter Ferne: Das deutsche Team hatte auch die Qualifikation für Olympia 2012 in London verspielt.

Nächstes Ziel wäre die EM 2013.

Auch zum Thema Birgit Prinz bezog Grings Stellung. Das Verhältnis der beiden Angreiferinnen galt lange Zeit als äußerst angespannt.

"Mittlerweile sind Reife und innere Ruhe eingekehrt", sagte Grings, und man könne über so etwas lachen.

"Es ist vieles zwischen uns blöd gelaufen, das tut mir heute auch leid. Als wir uns in Wolfsburg verabschiedet haben, habe ich sie zu ihrer unglaublichen Karriere beglückwünscht."

Das Ausscheiden habe sich die Mannschaft selbst zuzuschreiben.

"Es sind Fehler gemacht worden. Wir hatten gegen Japan nicht nur einen rabenschwarzen Tag, sondern haben uns auch taktisch in allen Mannschaftsteilen schwach verhalten", sagte Grings.

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