Frauen-Bundestrainerin Silvia Neid will erst nach dem Ende der bis Sonntag laufenden WM über ihre Zukunft entscheiden.

"Zunächst einmal weiß ich, dass jetzt der völlig falsche Zeitpunkt ist, um über Konsequenzen zu sprechen", sagte Neid der "Süddeutschen Zeitung": "Ich werde auch diese WM erst zu Ende bringen und mir das Halbfinale und das Finale in Frankfurt ansehen. Wenn dann ein paar Wochen vergangenen sind, werde ich für mich wissen, was ich dem Frauenfußball noch geben kann."

Unterdessen erhält Neid, die seit dem enttäuschenden Viertelfinal-Aus der deutschen Mannschaft gegen Japan (0:1 n.V.) heftig kritisiert wird, stärker werdende Rückendeckung von ihren Schützlingen und vonseiten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

DFB-Präsident Theo Zwanziger, Generalsekretär Wolfgang Niersbach sowie die Spielerinnen Nadine Angerer, Inka Grings und Linda Bresonik haben sich für ein Verbleib von Neid ausgesprochen.

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