US-Nationalspielerin Alexandra Krieger will ihre Karriere in Deutschland fortsetzen.

"Ich will die WM nutzen, um einen guten Vertrag zu bekommen", sagte die Verteidigerin im "Sport-Bild"-Interview.

Krieger, die die letzten vier Jahre für den 1. FFC Frankfurt am Ball war und deren Vertrag nicht verlängert wurde, bezeichnet den Schritt, nach Deutschland zu gehen, "als beste Entscheidung des Lebens".

Frankfurt verlässt die 26-jährige mit Wehmut, denn sie fühlt sich wohl in Deutschland.

Krieger spricht perfekt Deutsch, liebt Schlager und hat sich sogar das deutsche Wort "Liebe" auf den Unterarm tätowieren lassen.

Und vor allem fußballerisch hat sich der Weg für Krieger gelohnt.

Mit dem 1. FFC konnte sie 2008 das Triple aus Meisterschaft, Pokal und UEFA-Cup holen.

"Das war für mich der entscheidende Schritt auf dem Weg dahin, wo ich heute bin", sagte Krieger.

Die Abwehrspielerin stand in allen Partien der US-Mannschaft in der Startformation und verwandelte im Viertelfinale gegen Brasilien den enscheidenden Elfmeter für den zweimaligen Weltmeister.

Das Erfolgsrezept der Amerikanerinnen beschreibt Krieger ganz einfach: "Wir geben immer 100 Prozent. Wir geben nicht auf und kämpfen füreinander."

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