Mit Blick auf die internationale Vermarktung hat FIFA-Präsident Joseph S. Blatter das vorzeitige Aus der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft bei der Heim-WM positiv bewertet.

Erst durch das Ausscheiden der DFB-Frauen im Viertelfinale gegen Japan sei die WM in Deutschland ein Ereignis von internationaler Größe geworden.

"Des einen Leid ist des anderen Freude. Durch das vorzeitige Scheitern der deutschen Mannschaft ist die WM globaler geworden. Auf einmal war auf dem internationalen Medienmarkt viel mehr los.

So hat zum Beispiel Frankreich im internationalen Frauenfußball bislang keine Rolle gespielt, doch die "Grande Nation" ist sogar bis ins Halbfinale gekommen. Das ist groß", sagte Blatter.

Blatter unterstrich, dass die knappen Ergebnisse bei der WM ein Zeichen dafür seien, dass die Frauen-Teams sportlich immer enger zusammenrücken.

"Deshalb werden bei der nächsten WM in Kanada auch 24 Mannschaften, oder sagen wir besser Frauschaften, teilnehmen. Die Aufstockung drängt sich auf, um den Frauenfußball noch globaler werden zu lassen", sagte Blatter.

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