Trainer Sven Kahlert vom siebenmaligen Deutschen Frauenfußball-Meister 1. FFC Frankfurt hat sich für seine Tätlichkeit im Bundesligaspiel der Hessen beim Erzrivalen und Meister Turbine Potsdam (1:2) entschuldigt.

"Es tut mir leid. Ich habe mich bei Tabea Kemme entschuldigt. Das war zu emotional. Das darf mir nicht passieren. Durch die aggressiven Zuschauer war die Stimmung aufgeheizt, die Szene spielte sich direkt vor meinen Augen ab, und ich habe mich hinreißen lassen", sagte der Coach.

Kahlert beschwerte sich aber gleichzeitig über die verbalen Attacken der Zuschauer, die `tief unter der Gürtellinie" gewesen seien.

Kahlert hatte U-20-Weltmeisterin Kemme in der 24. Spielminute gestoßen, weil die Potsdamerin einen Einwurf aus kurzer Distanz mit Wucht in das Gesicht der Frankfurterin Kerstin Garefrekes geworfen hatte. Welt- und Europameisterin Garefrekes hatte sich direkt vor Kemme gestellt, um eine schnelle Ausführung des Einwurfs zu verhindern. Kemme und Kahlert sahen nach der Szene die Rote Karte.

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