Wieder Meister gegen DFB-Pokalsieger: Im Halbfinale der Champions League im Frauenfußball kommt es wie im Vorjahr zum Duell zwischen Titelverteidiger Turbine Potsdam und dem Dauerrivalen FCR Duisburg.

Der deutsche Meister Potsdam setzte sich nach dem 3:0-Hinspielsieg beim französischen Vizemeister FCF Juvisy Essone auch im Heimspiel deutlich mit 6:2 (4:1) durch. Für Turbine trafen Isabel Kerschowski, Yuki Nagasato (je 2), Bianca Schmidt und Anja Mittag.

Zuvor war bereits Duisburg mit einem 2:1 (1:0)-Sieg gegen den FC Everton in die Runde der letzten Vier eingezogen. Vor einer Woche hatte das Team von FCR-Trainer Marco Ketelaer mit einem 3:1-Sieg beim englischen Meister den Grundstein für die dritte Halbfinal-Teilnahme in Folge gelegt.

Vor rund 1500 Zuschauern in Duisburg, darunter DFB-Trainerin Silvia Neid, erzielten die Nationalspielerin Simone Laudehr (22.) und Inka Grings per Foulelfmeter (79.) die Treffer für den Bundesliga-Dritten. Gwennan Harries traf für die Engländerinnen (90. +3).

"Die ersten zehn Minuten haben wir uns hinten reindrücken lassen. Durch das Tor kam die Sicherheit. Am Ende waren wir auch konditionell besser", sagte Laudehr, die im Halbfinal-Hinspiel gelbgesperrt ist. "Gegen Potsdam müssen wir uns steigern", äußerte Grings.

Den zweiten Endspielteilnehmer ermitteln der FC Arsenal und der letztjährige Finalist Olympique Lyon aus Frankreich.

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