Der deutsche Frauenfußball-Meister Turbine Potsdam darf in der Champions League weiter auf eine erfolgreiche Titelverteidigung hoffen.

Im Hinspiel des deutschen Halbfinal-Duells mit dem FCR Duisburg erreichte die Mannschaft um Nationalspielerin Fatmire Bajramaj beim früheren UEFA-Cup-Gewinner ein 2:2 (2:2) und erarbeitete sich damit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 17. April.

Den zweiten Teilnehmer für das Endspiel am 26. Mai in London ermitteln Vorjahres-Finalist Olympique Lyon und der FC Arsenal.

In der Neuauflage des Königsklassen-Halbfinals der vergangenen Saison war Potsdam vor 3260 Zuschauern, darunter Bundestrainerin Silvia Neid, die überlegene Elf.

Nach den jeweiligen Führungstreffern durch Isabel Kerschowski (16.) und Yuki Nagasato (35.) erlaubten sich die Brandenburgerinnen allerdings Konzentrationsschwächen in der Abwehr, die Duisburg durch Nationalspielerin Inka Grings (31.) und Jeniffer Oster (42.) jeweils zum glücklichen Ausgleich nutzten.

Potsdam wirkte in dem Prestigeduell abgeklärter und ballsicherer. Die nervösen Gastgeberinnen leisteten sich viele Fehlpässe und agierten über weite Strecken ideenlos.

Die Gäste kamen durch konsequentes Flügelspiel zu einem klaren Chancenplus.

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