Der Wechsel von Nationalspielerin Fatmire Bajramaj vom deutschen Frauen-Meister Turbine Potsdam zum Pokalsieger 1. FFC Frankfurt ist perfekt.

Die Mittelfeldspielerin unterschrieb einen Tag nach dem Einzug mit Potsdam in das Finale der Champions League bei den Hessinnen einen Vertrag bis Ende Juni 2014. Bajramaj ist nach Torhüterin Desiree Schumann die zweite Spielerin aus Potsdam, die am Saisonende in die Bankenmetropole wechselt.

"Mit der WM 2011 beginnt für mich eine sehr spannende Zeit, die ich nach zwei wirklich tollen Jahren in Potsdam und der Mega-Herausforderung mit der Nationalmannschaft sehr gerne beim 1. FFC Frankfurt fortsetzen möchte. Frankfurt spielt einen sehr attraktiven Fußball, wird professionell gemanagt und bietet neben den sportlichen Möglichkeiten auch interessante Perspektiven im bestens aufgestellten Umfeld", sagte Bajramaj am Montag.

Kritik am Vorgehen der sportlichen Führung der Frankfurterinnen übte Potsdams Trainer-Urgestein Bernd Schröder, nachdem der Wechsel bereits am Sonntag unmittelbar nach dem 1:0-Erfolg von Turbine gegen den FCR Duisburg im Halbfinal-Rückspiel der Champions Leage publik geworden war.

"Wir haben Respekt vor unseren Gegnern, aber es gibt einen Verein in der Bundesliga, der kennt das nicht. Man baggert nicht hinter dem Rücken des betroffenen Vereins Spielerinnen an", sagte Schröder, der Bajramajs Berater Dietmar Ness zudem als "Pharisäer" bezeichnete.

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