Fatmire "Lira" Bajramaj hat sich gegen die Kritik an ihrem Wechsel von Turbine Potsdam zum 1. FFC Frankfurt zur Wehr gesetzt.

"Falsche Vorwürfe gegen mich und mein Umfeld haben nichts mit Fairplay zu tun. Der Wechsel war nach reiflicher Überlegung allein meine Entscheidung. Weder meine Eltern noch mein Manager haben versucht, mich zu 'steuern', wie mir zuletzt zu Unrecht vorgehalten wurde", schrieb Bajramaj in einer persönlichen Presseerklärung.

Unter anderem ihr ehemaliger Trainer Bernd Schröder, der sie bei der Potsdamer Niederlage im Champions-League-Finale gegen Olympique Lyon am vergangenen Donnerstag zum letzten Mal betreute, vermutet hinter dem Wechsel der 23 Jahre alten Offensivspielerin den Einfluss der Eltern und des Managers.

"Dass bei diesem Wechsel auch einige unschöne Worte gefallen sind, die mich, meine Eltern und meinen Manager Dietmar Ness in ein schlechtes Licht rücken sollten, kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich kann ich die Enttäuschung in Potsdam verstehen, aber ich habe mich hier immer mit aller Leidenschaft eingebracht für den Erfolg des Vereins", schrieb Bajramaj.

Es sei daher nicht sachlich, die Ursache für ihren Wechsel von Potsdam nach Frankfurt in ihrem privaten Umfeld und bei ihrem Manager zu suchen.

Bajramaj zog einen Vergleich zum möglicherweise bevorstehenden Transfer von Nationaltorwart Manuel Neuer zu Bayern München:

"Wenn ich etwa an den möglichen Wechsel von Manuel Neuer in Schalke denke und wie der Verein damit umgegangen ist, dann kann ich nur sagen: Das war vorbildlich."

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