Bundespräsident Christian Wulff hat Bernd Schröder, dem Meister-Trainer von Fußball-Champions-League-Finalist Turbine Potsdam, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Die Auszeichnung nahm Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck vor. "Schröder ist der charismatische Botschafter des märkischen und des gesamtdeutschen Frauenfußballs", sagte Platzeck.

Seit der Gründung von Turbine Potsdam vor 40 Jahren übe der gebürtige Travemünder und SPORT1-Kolumnist Schröder seinen Trainerjob ehrenamtlich aus, verlange seinen Teams Disziplin und Kampfgeist ab, ohne sich selbst zu schonen. Diese Trainerlaufbahn sei in Deutschland "beispiellos", betonte Platzeck.

Der SPD-Politiker hob die Gradlinigkeit und Offenheit des Trainer-Routiniers hervor.

Der Coach lasse sich nicht verbiegen und bevorzuge die "klare Kante". Dabei habe Schröder stets die Mannschaft und den sportlichen Erfolg von Turbine Potsdam im Blick.

Am 5. Juli veranstaltet Turbine Potsdam anlässlich des 40-jährigen Vereinsjubiläums in diesem Jahr eine Fanparty am Kongresshotel Potsdam, in deren Rahmen es auch ein Public Viewing des WM-Vorrundenspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich geben wird.

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