Nationalstürmerin Inka Grings wird den Frauen-Bundesligisten FCR Duisburg nach 16 Jahren verlassen, um ihre Karriere im Ausland fortzusetzen und wohl auch zu beenden.

Das gab der Klub am Sonntag nach dem Saisonauftakt gegen den Aufsteiger 1. FC Lok Leipzig (2:1) bekannt.

"Wir haben Inkas dringendem Wunsch nach der Auflösung ihres noch ein Jahr gültigen Vertrages zugestimmt, weil wir auch auf diese Weise unsere Wertschätzung für diese hervorragende Sportlerin zum Ausdruck bringen", sagte der FCR-Vorsitzende Thomas Hückels.

Wohin die gebürtige Düsseldorferin Grings wechseln wird, ist nach Vereinsangaben noch offen. Finale Verhandlungen mit den interessierten Klubs seien für die nächsten Tage vorgesehen.

Die 94-malige Nationalspielerin, die sechsmal Bundesliga-Torschützenkönigin war, hatte den Verein bereits im Trainingslager auf Borkum über Anfragen aus dem Ausland informiert.

Grings bedankte sich bei ihrem Klub, für den sie seit 1995 auf Torejagd ging und über 350 Treffer erzielte, für die Freigabe: "Ich bin den Verantwortlichen des FCR sehr dankbar, dass mir diese Chance gegeben wird. So habe ich die Möglichkeit, doch noch einmal in meiner Karriere im Ausland zu spielen."

Grings Rückennummer 9 soll beim FCR aus Wertschätzung für die Leistungen der Ausnahmestürmerin in Zukunft nicht mehr vergeben werden.

Das Kapitänsamt hatte Trainer Marco Ketelaer bereits vor Saisonbeginn von Grings an Abwehrchefin Annike Krahn übertragen.

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