Pokalsieger 1. FFC Frankfurt hat die Erfolgsserie des Frauenfußball-Meisters 1. FFC Turbine Potsdam gestoppt und zum siebten Mal den DFB-Hallenpokal gewonnen.
In Magdeburg gewann die Mannschaft von Trainer Sven Kahlert vor einer Rekordkulisse das Finale der 18. Auflage gegen den FCR Duisburg mit 4:0. Potsdam, das den wichtigsten Hallenwettbewerb der Frauen zuletzt dreimal in Folge gewonnen hatte, war nach drei überzeugenden Vorrundensiegen im Viertelfinale im Neunmeterschießen am SC Bad Neuenahr gescheitert.
"Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und nicht unverdient gewonnen", sagte Kahlert.
Die Frankfurter Tore im Endspiel erzielten die japanische Weltmeisterin Saki Kumagai, Svenja Huth und Nationalspielerin Lira Bajramaj (2).
Die Hessinnen, bei denen Dzsenifer Marozsan als Torschützenkönigin und beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet wurde, hatten sich im Halbfinale in einem Neunmeter-Krimi mit 9:8 gegen das Überraschungsteam des Hamburger SV durchgesetzt.
