Der Fußball-Weltverband FIFA hat ein Jahr nach der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland ein äußerst positives Fazit gezogen.
"Durch die WM ist es uns gelungen, einen konkreten Beitrag zur Weiterentwicklung des Frauenfußballs zu leisten", sagte die FIFA-Botschafterin und Direktorin des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Steffi Jones, in einer Stellungnahme der FIFA.
Mit dem Großereignis sei eine "starke Botschaft" platziert worden: "Frauenfußball steht für Begeisterung, Emotionen und sportliche Topleistungen", betonte Jones, die im vergangenen Jahr als Präsidentin des Organisationskomitees verantwortlich zeichnete.
Nach Angaben der FIFA spielen weltweit aktuell über 29 Millionen Frauen und Mädchen Fußball - mehr als je zuvor.
In Deutschland sei die Anzahl der Frauen (734.903) und Mädchen (342.312) in den Vereinen um zwei beziehungsweise einen Prozent gestiegen, in der abgelaufenen Bundesliga-Saison verzeichnete der Frauenfußball einen Zuschauerzuwachs von 35 Prozent.
Das Finale der Champions League zwischen Olympique Lyon und dem 1. FFC Frankfurt im Münchener Olympiastadion (2:0) sorgte mit über 50.000 Zuschauern für eine europäische Bestmarke.
Deutschland war bei der Heim-WM etwas überraschend am späteren Titelträger Japan gescheitert.
