Wolfgang Niersbach, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), blickt voller Zuversicht auf den Start der Frauenl-Bundesliga am Wochenende, nimmt für die kommende Saison aber die Vereine in die Pflicht.
"Der DFB steht hinter dieser großartigen Bewegung des Frauenfußballs", sagte Niersbach am Donnerstag in Frankfurt/Main: "Die Bundesliga ist eine eigene Marke, die es sich lohnt zu stärken."
Dabei seien die zwölf Klubs in der Verantwortung, ihren "Beitrag zu leisten und Bewegung reinzubringen", appellierte der DFB-Präsident, "um das Gesamterscheinungsbild weiter zu verbessern".
Dies sei zum Beispiel "Lobbyarbeit in der Lokalpolitik. Die Vereine "müssen kreativ sein", sagte der 61-Jährige.
Aus seiner Sicht sei es der "klare politische Auftrag" des DFB, sich dem Mädchen- und Frauenfußball professionell zu widmen. "Wir müssen mehr Mädchen zum aktiven Spielen bringen", sagte er: "Die Zusammenarbeit des DFB und den Vereinen ist elementar."
Die Liga startet am Samstag mit der Partie des VfL Wolfsburg gegen den FSV Gütersloh, am Sonntag spielt nur noch der 1. FFC Frankfurt gegen den USV Jena - aufgrund der U-20-Weltmeisterschaft in Japan wurden die restlichen Spiele verlegt.
"Das ist sicherlich nicht ideal", sagte Niersbach: "Aber das ist dieser speziellen Situation geschuldet. Es wurden verschiedene Alternativen besprochen und man hat sich für diese entschieden."
