Die Fußballerinnen des Bundesligisten VfL Wolfsburg haben sich die Herbstmeisterschaft gesichert.

Dem Team des wegen Grippes fehlenden Trainers Ralf Kellermann reichte ein 2:2 (1:1)-Unentschieden beim SC Bad Neuenahr für den inoffiziellen Titel.

Der deutsche Meister Turbine Potsdam (25 Zähler) feierte zwar einen 5:0 (2:0)-Kantersieg gegen den FSV Gütersloh, hat aber als Tabellenzweiter einen Punkt Rückstand auf Wolfsburg (26).

Der Branchenführer aus Niedersachsen hat zudem noch ein Nachholspiel zu absolvieren.

Alexandra Popp (8.) und Zsanett Jakabfi (61.) trafen vor 420 Zuschauern für den Primus aus Wolfsburg. Sarah Gregorius (26.) und Nationalspielerin Celia Okoyino da Mbabi (53.) waren für die Gastgeberinnen erfolgreich.

Ein Hattrick von Genoveva Anonma (18. /40./57.) und ein Doppelschlag von Yuki Ogimi (66./83.) bescherten Potsdam eine Toregala gegen Gütersloh.

Ex-Meister 1. FFC Frankfurt verpasste in der Neuauflage des diesjährigen DFB-Pokalfinals die Revanche gegen Gastgeber Bayern München und verlor mit 1:2 (1:1).

Kerstin Garefrekes (3.) hatte die Hessinnen in Führung gebracht, doch Sarah Hagen (28./46.) drehte die Partie mit ihren zwei Toren zu Gunsten des Cupgewinners. Frankfurt (22) hat als Tabellendritter vier Punkte Rückstand auf Herbstmeister Wolfsburg, Bayern München ist Fünfter (15).

Bayer Leverkusen hat indes einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenverbleib gemacht. Eunice Beckmann und Turid Knaak führten ihr Team beim 4:0 (1:0) zum Hinrundenabschluss gegen das Tabellenschlusslicht VfL Sindelfingen fast im Alleingang zum zweiten Saisonsieg.

Die 20-jährige Beckmann (10./54.) brachte ihr Team mit einem Doppelpack auf die Siegerstraße, ehe Knaak (61./72.) nachlegte und den Endstand herstellte. Leverkusen (10) hat nun sechs Punkte Vorsprung auf Sindelfingen (4).

Vorletzter bleibt Gütersloh mit sieben Zählern auf dem Konto.

Der SC Freiburg setzte sich bei der SG Essen-Schönebeck mit 3:2 (2:1) durch. Die Gäste-Treffer erzielten Claire Savin (22.), Marina Makanza (35.) und Juliane Maier (67.), für Essen waren Charline Hartmann (10.) und Melanie Hoffmann (78.) erfolgreich.

Der USV Jena siegte gegen den FCR Duisburg 2:1 (1:0).