Über London nach London: Die Fußballerinnen des deutschen Vizemeisters VfL Wolfsburg wollen am Sonntag (15.00) beim FC Arsenal den Grundstein für den erstmaligen Einzug in das Finale der Champions League legen.

"Es kribbelt, wir haben richtig Bock", sagte Nationalspielerin Alexandra Popp vor der Reise in die britische Hauptstadt, wo am 23. Mai an der Londoner Stamford Bridge auch das Endspiel stattfindet. "Es sind anstrengende Wochen. Wir sind eine sehr gut aufgestellte Mannschaft, wir haben Konstanz gezeigt.

Trainer Ralf Kellermann erwartet gegen den englischen Top-Klub eine "Begegnung auf Augenhöhe". Das entscheidende Rückspiel am 21. April tragen die "Wölfinnen" in der Volkswagen-Arena aus.

"Die Arsenal Ladies haben ihre Stärken ganz klar in der Offensive, das wird eine schwere Aufgabe für unsere Abwehr", sagte Kellermann zur Partie im Meadow Park des Borehamwood FC: "Wir werden in erster Linie unsere Defensive stärken und kein volles Risiko gehen. Ich hoffe auf eine absolut konzentrierte Leistung meines Teams."

Beistand bekamen die "Arsenal Ladies" am Freitag von Arsene Wenger, dem Trainer des Herrenteams der Gunners. "Wir wünschen ihnen das Beste", sagte der Franzose:

"Wolfsburg ist ein starkes Teams. Es ist ein großes Ziel - wenn wir sie schlagen, wäre das ein fantastisches Resultat."

Die 22-jährige Popp verweist zudem auf die Statistik: "Alle deutschen Teams haben bei ihrer ersten Champions-League-Teilnahme den Titel geholt - das klingt doch vielversprechend."

Die 19 Spielerinnen sollen sich indes voll und ganz auf das Spiel konzentrieren. "Die Londoner City können sich die Spielerinnen nach dem Finale ansehen - das ist doch zusätzliche Motivation", sagte Kellermann augenzwinkernd.

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