Dem siebenmaligen deutschen Frauenfußball-Meister 1. FFC Frankfurt droht mehr denn je eine weitere Saison ohne Titel.

Der dreimalige UEFA-Cup-Sieger unterlag am 18. Spieltag der Bundesliga dem SC Freiburg 1:3 (0:2) und hat bei noch sechs verbleibenden Partien weiterhin sieben Punkte Rückstand auf Tabellenführer VfL Wolfsburg.

Ernsthaftester Konkurrent der Wolfsburgerinnen, die am Sonntag im Halbfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Arsenal antraten, ist Turbine Potsdam.

Der Meister der vergangenen vier Jahre kam gegen den Drittletzten FF USV Jena zu einem standesgemäßen 6:0 (3:0)-Erfolg, zog an den nun punktgleichen Frankfurterinnen vorbei und hat dabei noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Kurios: Gegen Jena resultierten sowohl das 1:0 als auch das 2:0 aus Eigentoren von Carolin Schiewe (2./24.).

Derweil hat der VfL Sindelfingen durch den zweiten Saison-Erfolg die "Rote Laterne" abgegeben.

Der VfL bezwang den Achten SC 07 Bad Neuenahr mit 3:1 (2:0) und zog mit acht Zählern am FSV Güterloh (7) vorbei. Die Ostwestfälinnen verloren gegen Bayern München auf eigenem Platz 0:2 (0:0).

Marina Makanza (11.), Carmen Höfflin (27.) und Melanie Leupolz (90.) besiegelten die vierte Saisonniederlage des einstigen Vorzeigeklubs aus Frankfurt, Saskia Bartusiak (50.) gelang nur der zwischenzeitliche Anschlusstreffer.

Frankfurt, das sich vor der Saison hochkarätig verstärkt hatte, war zuvor bereits aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. International war das Team von Trainer Philipp Dahm gar nicht erst vertreten.

Nach den beiden Eigentoren von Schiewe, legten Antonia Göransson (40.), Yuki Ogimi (55.), Genoveva Anonma (78.) und Ada Hegerberg (85.) für den am Ende deutlichen Sieg.

Für Sindelfingen trafen Anna-Lena Vollmer (12.), Fabienne Dongus (23.) und Merza Julevic (90.) bei einem Gegentor von Leonie Maier (76.).

Die Bayern-Tore in Gütersloh erzielten Amber Brooks (59.) und Sarah Hagen (82.).

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