Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben den ersten Matchball zum ersten Titelgewinn der Klubgeschichte vergeben. Der Bundesliga-Spitzenreiter unterlag am drittletzten Spieltag 0:2 (0:1) im Topspiel beim Tabellenzweiten 1. FFC Frankfurt.

Damit hat der VfL nur noch drei Punkte Vorsprung auf den FFC. Allerdings haben die Wolfsburgerinnen ein Spiel weniger als die Frankfurterinnen absolviert, so dass der Gewinn der Meisterschaft nur aufgeschoben zu sein scheint.

Der VfL kann in dieser Saison sogar das Triple schaffen. Erfolge im DFB-Pokalfinale gegen Turbine Potsdam (19. Mai) und im Endspiel der Champions League gegen Olympique Lyon (23. Mai) würden den "Wölfinnen" die dreifache Glückseligkeit bescheren.

Am Sonntag besiegeltn Kerstin Garefrekes (14.) und Saskia Bartusiak (50.) mit ihren Treffern die Niederlage des VfL.

Die 3240 Zuschauer im FFC-Stadion am Brentanobad sahen in der ersten Hälfte ein weitgehend ausgeglichenes Spiel. Die Wolfsburgerinnen Anna Blässe (8.) und Conny Pohlers (31.) trafen den Pfosten.

Der siebenmalige Meister aus Frankfurt, der nach der Entlassung von Philipp Dahm von Interimstrainer Sascha Glass betreut wird, hatte neben dem Treffer von Ex-Nationalspielerin Garefrekes noch zwei weitere gute Gelegenheiten.

Nach dem Seitenwechsel waren die Frankfurterinnen, die sich mit Potsdam um die Champions-League-Teilnahme (nur die beiden Erstplatzierten der Bundesliga sind qualifiziert) streiten, die gefährlichere Mannschaft.

Der zweite Treffer der Gastgeberinnen, die ohne Fatmire Bajramaj, Simone Laudehr und Sandrine Bretigny auskommen mussten, durch Nationalspielerin Bartusiak fiel nicht überraschend.

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