Der siebenmalige Meister 1. FFC Frankfurt startet mit leiseren Tönen als in der Vergangenheit in die neue Bundesliga-Saison.

"Ich wünsche mir, dass die Mannschaft zeigt, was sie kann und um die Meisterschaft mitspielt", sagte Vorstandschef Bodo Adler auf der Eröffnungspressekonferenz der Hessinnen am Dienstag.

Große Hoffnungen setzt der glänzend besetzte Klub mit zehn deutschen Nationalspielerinnen im Kader nach zwei titellosen Spielzeiten in seinen Königstransfer, Nationalspielerin Celia Sasic, und auf einen neu entfachten Teamgeist.

"Wir haben gute Spielerinnen, jetzt wollen wir auch eine gute Mannschaft werden", sagte der neue Coach Colin Bell fünf Tage vor dem Auftakt beim SC Freiburg am Sonntag (14.00 Uhr).

Dass Sasic als Torjägerin mit der Rückennummer 9, die Klub-Boss Siegfried Dietrich zu Ehren von Rekordfrau Birgit Prinz ursprünglich nie mehr vergeben wollte, große Fußstapfen zu füllen hat, ist der Europameisterin bewusst.

"Ich weiß um die Bedeutung dieser Nummer. Auf dem Platz spielt das für mich aber keine große Rolle", sagte Sasic, die bis zu ihrer Heirat kurz nach der EM den Nachnamen Okoyino da Mbabi trug.

FFC-Manager Siegfried Dietrich glaubt derweil auf positive Auswirkungen des achten EM-Titels auf den Liga-Alltag: "Wir wollen die Euphorie der EM auf die Bundesliga übertragen."

Die vergangenen Spielzeiten hätten bewiesen, dass die Liga mittlerweile viel ausgeglichener und sportlich attraktiver sei: "Der Frauenfußball ist nicht mehr so berechenbar wie früher."

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