Der FCR Duisburg könnten in der Bundesliga bald unter einem anderen Namen auflaufen.

Auf der nicht öffentlichen Mitgliederversammlung des von der Insolvenz bedrohten Vereins wurde am Mittwoch der Weg frei gemacht für Verhandlungen mit dem MSV Duisburg und dem VfB Homberg.

Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, beauftragten die 68 Mitglieder den FCR-Vorsitzenden Gregor Reiter und den vorläufigen Insolvenzverwalter Andreas Röpke, mit dem VfB Homberg und MSV Duisburg über eine Übertragung des kompletten Spielbetriebes zum Beginn der nächsten Bundesliga-Rückrunde zu verhandeln.

Wegen der Schuldenlast des FCR sei eine solche Lösung für den Club alternativlos.

Udo Kirme, Vorsitzender des Männerfußball-Drittligisten MSV, wohnte der Versammlung bei. Auf der Platzanlage des Niederrheinligisten VfB Homberg, tragen die Duisburgerinnen seit einigen Jahren ihre Pflichtspiele aus.

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