Für eine gesunde Balance zwischen der Kommerzialisierung im Sport einerseits und der sozialen Verantwortung andererseits hat sich DFB-Präsident Theo Zwanziger auf der 4. Kölner Sportrede in Köln eingesetzt.

Der Chef des Deutschen Fußball-Bundes wies in seiner knapp einstündigen Ansprache im Historischen Rathaus der Domstadt auf die vielfältigen sozialen Aktivitäten des größten Sportfachverbandes der Welt (6,7 Millionen Mitglieder) hin, der unter anderem durch die Egidius-Braun-Stiftung, die Sepp-Herberger-Stiftung oder die Robert-Enke-Stiftung seine Anliegen im gesellschaftspolitischen Bereich umsetze.

Gleichzeitig forderte allerdings Zwanziger: "Wir brauchen den Dialog mit der Politik, der Sport muss politischer werden." Der Jurist warb zudem bei den Unternehmen aus der Wirtschaft für eine Unterstützung vieler Projekte durch Sportvereine: "Für den Sport und die Wirtschaft zahlt sich soziales Engagement aus."

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