Trainer Petrik Sander droht dem finanziell angeschlagenen Regionalligisten TuS Koblenz mit Rücktritt.

"Die Zeichen stehen klar auf Abschied", sagte Sander dem "Kölner Express". "Alles, was wir hier aufgebaut haben, fällt wie ein Kartenhaus zusammen. Das ist so besorgniserregend. Ich bin bestürzt und kann gar nicht in Worte fassen, was ich denke."

Koblenz kämpft nach dem Verzicht auf die Teilnahme an der Dritten Liga um die Existenz.

Auch der Spielbetrieb an der Regionalliga West ist noch nicht gesichert, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wartet noch auf die erforderlichen Lizenzunterlagen.

"Es geht mir nicht um die Klassenzugehörigkeit, sondern das ist eine Frage der Perspektive", sagte Sander.

Der 50-Jährige ist enttäuscht, dass die Aufbauarbeit nach dem Zweitliga-Abstieg 2010 nicht fortgeführt werde.

"Nach dem Abstieg bin ich geblieben. Wir haben 49 Punkte geholt und das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht, wollten den nächsten Schritt machen. Wie soll ich jetzt die Regionalliga als Herausforderung sehen?", fragte Sander.

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