Der Weltverband FIFA hat die südafrikanische Regierung davor gewarnt, in die sportlichen Belange des nationalen Verbandes SAFA einzugreifen.

FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke erinnerte in einem Brief an SAFA-Präsident Kirsten Nematandani und Sportminister Fikile Mbalula daran, dass die FIFA der süafrikanischen Regierung lediglich das Recht eingeräumt habe, die noch offenen Fragen um mögliche Manipulationen bei Testspielen des WM-Gastgebers von 2010 im Vorfeld des Turniers vor drei Jahren zu klären.

"Bei unserem Meeting in Zürich wurde entschieden, dass die südafrikanische Regierung eine unabhängige Kommission beruft, deren Mandat darauf beschränkt ist, die betreffenden Unregelmäßigkeiten zu untersuchen", schrieb Valcke: "Bedingung war zudem, dass der Kommission FIFA-Ermittler Michael Garcia anzugehören habe."

Sollte sich die Regierung darüber hinaus in Belange der SAFA einmischen und auf andere Entscheidungen Einfluss nehmen, droht ihr die Suspendierung durch die FIFA, zu deren obersten Prinzipien die strikte Trennung zwischen Politik und Sport gehört.

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