Die russische Nationalmannschaft hat ihren Titel bei der Beachsoccer-WM in Tahiti erfolgreich verteidigt.

Der Europameister von 2010 und 2012 setzte sich im Endspiel in Papeete mit 5:1 (0:0, 3:1, 2:0) gegen Spanien durch und sicherte sich damit seinen zweiten Titel nach 2011.

Anton Schkarin (13.), Kirill Romanow (16.), Juri Krascheninnikow (18., 31.) sowie Dimitrij Schischin (36.) trafen für die "Sbornaja".

Für Schischin war es der elfte Turniertreffer, er sicherte sich damit die Torjägerkrone.

Spanien, das zum dritten Mal Silber gewann, hatte durch Llorenc (24.) das zwischenzeitliche 1:3 erzielt.

Bronze ging an Rekordweltmeister Brasilien (13 von 17 Titeln). Die Selecao bezwang Gastgeber Tahiti im Spiel um Platz 3 mit 1:0 im Neunmeterschießen.

Nach regulärer Spielzeit hatte es in einem sehr turbulenten Spiel 6:6 gestanden, die Verlängerung endete ebenfalls unentschieden (1:1).

Der Brasilianer Bruno Xavier wurde überdies zum besten Spieler der Endrunde gewählt, an der 16 Teams teilnahmen.

Deutschland, das seit der ersten, inoffiziellen Austragung 1995 viermal bei der WM dabei war, hatte das Turnier klar verpasst. In der ersten Qualifikationsrunde reichte es bei einem Sieg in drei Spielen nur zu Rang 3 in der Gruppe A hinter Polen und Russland.

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