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Als Wieses Entdecker gilt Gerry Ehrmann. Der Lauterer Torwarttrainer setzt sich im Januar 2002 für einen Wechsel des damals 20-Jährigen vom Regionalligisten Fortuna Köln in die Pfalz ein
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Tim Wieses langjähriger Torwarttrainer beim 1. FC Kaiserslautern, Gerald Ehrmann, hat dem früheren Nationaltorwart im SPORT1-Interview das Ende seiner Karriere nahe gelegt.

"Ich würde ihm raten, mit dem Fußball aufzuhören. Mit der Muskulatur geht das nicht mehr. Mit Sicherheit nicht. Mit der Figur hat er ja Probleme, den Ball aus dem Tor zu holen."

Es sei "definitiv vorbei. Es wäre ja auch Quatsch, jetzt wieder damit anzufangen. Er ist jetzt fast zwei Jahre aus dem Fußball raus und dafür polarisiert er viel zu sehr, als dass er nochmal auf dem Platz stehen könnte"

Die tiefe Fall Wieses macht Ehrmann traurig: "Das ist schon enttäuschend und das ist auch mit einer gewissen Traurigkeit verbunden."

Und weiter: "Wenn einer fast zehn Jahre mit guten Leistungen immer in der ersten Reihe stand und dann so einen Abschluss seiner Karriere hat, dann hat das der Junge nicht verdient."

Die negative Außendarstellung Wieses kann Ehrmann nicht nachvollziehen. Natürlich würde der frühere Nationaltorhüter polarisieren, aber Wiese sei "privat ganz anders, wie er in der Öffentlichkeit rüber kommt."

Er sei "überhaupt nicht arrogant, wie es viele behaupten. Wichtig ist, dass du weißt, wie du mit ihm umzugehen hast, dann ist Tim ein ganz normaler netter Kerl.

Von 2002 bis 2005 war Ehrmann der Torwarttrainer von Wiese in dessen Zeit beim FCK.

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