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Doppelpass-Moderator Jörg Wontorra (l.) überreichte die Trophäe an Jürgen Klopp © getty

Die SPORT1-User wählen den BVB zum Team des Jahres! Trainer Jürgen Klopp nimmt die Trophäe im Doppelpass entgegen und freut sich.

München - Jürgen Klopp von Borussia Dortmund hat die erste Trophäe seiner Mannschaft in dieser Saison entgegengenommen.

Im SPORT1-Doppelpass überreichte Moderator Jörg Wontorra dem Trainer stellvertretend für den BVB um 11.04 Uhr "Die SPORT1".

"Team des Jahres wird man ja nicht einfach so, dafür muss man auch ein Team sein. Das war meine Mannschaft im letzten Jahr ganz bestimmt, deswegen bin ich auch sehr stolz auf diesen Preis", freute sich Klopp und versprach:

"Die Trophäe sieht fantastisch aus und wird einen tollen Platz im Borusseum bekommen."

DFB-Team auf Platz zwei

Bereits zum zehnten Mal wurde auf SPORT1.de in den vergangenen Wochen die Wahl zu den Sportlern des Jahres 2010 durchgeführt.

"Die SPORT1" wird in den Kategorien "Sportler 2010", "Sportlerin 2010" und "Team 2010" für besondere Leistungen vergeben.

Über 200.000 User nahmen an der Wahl teil und wählten den Überflieger Borussia Dortmund, der in der Bundesliga mit zwölf Punkten Vorsprung an der Spitze steht, vor der DFB-Elf und dem FC Bayern München zum "Team 2010". (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Bei den Herren setzte sich Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel durch, bei den Sportlerinnen siegte Biathlon-Plympiasiegerin Magdalena Neuner.

[kaltura id="0_oqdb6x2z" class="full_size" title="Der BVB ist das Team des Jahres "]

Klopp: Meisterschaft? Völliger Quatsch

Jürgen Klopp war natürlich nicht nur zur Preisübergabe in die Sendung gekommen, sondern äußerte sich auch über die Lage beim souveränen Tabellenführer BVB, wollte trotz des großen Vorsprungs seiner Mannschaft aber weiter nichts von der Meisterschaft wissen.

SPORT1 hat die besten Aussagen von Klopp zusammengefasst:

Jürgen Klopp im Doppelpass über...

die Meisterschaft mit dem BVB:

"Wir müssen unglaublich viel investieren, um ein einzelnes Bundesligaspiel zu gewinnen. Wie kann ich dann davon ausgehen, dass wir in 13 Spielen so viele Punkte holen, dass wir nicht mehr eingeholt werden können?

Das ist völliger Quatsch und deswegen interessiert es mich auch nicht."

mögliche Kaderveränderungen:

"Ganz ehrlich, bei den Jungs, die das dieses Jahr so tragen, wäre ich ja nicht ganz dicht, wenn ich sagen würde: Es war total nett, dass ihr euch letztes Jahr alles abverlangt habt, aber jetzt bitte weitergehen.

Das meine ich mit vertrauensvoller Zusammenarbeit. Mannschaftsveränderungen wird es geben, aber wer nächstes Jahr seine Leistung noch toppt, ist weiter dabei.

Wer das nicht schafft, wer zurückfällt, ist nicht mehr dabei."

den Grund für die Konstanz der Dortmunder:

"Die Mannschaft ist sehr aufnahmefähig. Sie hört sich nach einem 3:0 gegen Wolfsburg an, was nicht in Ordnung war.

Das finde ich, ist die eigentliche Sensation, das ist der Grund, warum wir - das ist für uns alle keine Selbstverständlichkeit - konstant punkten.

Deswegen haut mich so ein 0:0 oder ein 1:1 in Stuttgart nicht um. Ich sehe ja, wie diese Spiele zustande kommen. Wir sind immer noch in einer ordentlichen Verfassung, also werden wir auch wieder Spiele gewinnen."

Gerüchte um einen Wechsel zum FC Bayern München im Sommer:

"Ich weiß nicht genau, wann der Sommer in München beginnt, mit Dortmund bin ich aber in drei oder vier Wochen hier. Wenn da schon Sommer in München ist, okay.

Ich habe einen Vertrag bis 2014 bei Dortmund unterschrieben und habe in meinem Leben Verträge immer eingehalten.

Mir würde auch kein Grund einfallen, warum ich das in diesem Fall nicht tun sollte.

Ich erwarte das von meinen Spieler ja auch, da kann ich dann nicht - weil es gerade Spaß macht - die nächste Herausforderung suchen und gehen."

eine mögliche Entlassung von Steven McClaren in Wolfsburg:

"Man muss nicht nachts hyperaktiv Sitzungen abhalten und am nächsten Tag den Trainer rausschmeißen, weil er anscheinend zu nett ist.

Diese Diskussion an der Oberfläche finde ich total lächerlich. Bei mir sagt man auch, ich wäre zu nett, aber auf einmal ist nett gut, weil wir ein paar Punkte mehr haben."

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