Hohe Hürden für Werder und HSV
München - Schwere Gegner warten auf Werder Bremen und den Hamburger SV im Viertelfinale des UEFA-Pokals (9. und 16. April).
Gemäß der Auslosung in der UEFA-Zentrale im schweizerischen Nyon müssen die Bremer (zur Vereinsseite) zuerst zu Hause gegen Udinese Calcio antreten.
Der HSV (zur Vereinsseite) bekommt es mit Manchester City zu tun und genießt ebenfalls das Recht, zunächst im eigenen Stadion aufzulaufen.
Dabei gibt es für das Team von Trainer Martim Jol ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Spielern Nigel de Jong und Vincent Kompany - sowie ein Treffen mit Stürmerstar Robinho.
Schaaf kennt sich aus
"Wir haben ja schon einmal Bekanntschaft mit Udinese gemacht und gemerkt, dass es nicht so einfach ist, gegen sie zu bestehen", kommentierte Werder-Coach Thomas Schaaf das Los für sein Team. "Sie haben mit Zenit Petersburg den Titelverteidiger ausgeschaltet."
Und weiter: "Das schafft man nur mit einer starken Leistung. Man muss hervorragend drauf sein, um sich gegen Udinese durchzusetzen." Mannschaftskapitän Frank Baumann wollte den kommmenden Gegner aber auch nicht überhöhen:
"Man kann sich über dieses Los freuen. Wir hoffen, dass wir im Hinspiel vorlegen können, um dann in Italien das Weiterkommen zu sichern. Udinese ist eine starke Mannschaft, steht kompakt und verfügt über sehr gute Stürmer. Wir müssen auf der Hut sein."
Deutsches Finale unmöglich
Pikant: Sollten die beiden Nordklubs das Halbfinale (30. April und 7. Mai) erreichen, träfen sie im Kampf um den Einzug ins Endspiel am 20. Mai in Istanbul im direkten Duell aufeinander.
Das Hinspiel würde zunächst in Bremen ausgetragen. Was auch bedeutet: Ein deutsches Endspiel kann es in keinem Fall mehr geben.
Die übrigen Viertelfinal-Partien bestreiten Paris St. Germain und Dynamo Kiew sowie Schachtjor Donezk und Olympique Marseille.
Das Viertelfinale im Überblick:
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