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Das beste Ergebnis der Russen bei einem großen Turnier war das Halbfinale der EM '08 © imago

DFB-Konkurrent Russland setzt sich in Finnland souverän durch. Kerschakow trifft doppelt. Im Oktober kommt es zum direkten Duell.

München - Die deutsche Nationalmannschaft hat im Kampf um die direkte Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika vergeblich auf finnische Schützenhilfe gehofft.

Verfolger Russland gab sich beim 3:0 (1:0)-Sieg in Finnland keine Blöße und bleibt dem Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in der Europa-Gruppe 4 dicht auf den Fersen.

Die russische Mannschaft von Startrainer Guus Hiddink verkürzte mit nunmehr 15 Punkten den Rückstand auf nur noch einen Zähler.

Am vorletzten Spieltag kommt es am 10. Oktober in Moskau zum möglicherweise vorentscheidenden Duell beider Teams.

Direktes Duell im Oktober

Das Hinspiel hatte Deutschland 2:1 gewonnen. Vorher spielt die DFB-Elf am 12. August in Aserbaidschan gegen das Team von Ex-Bundestrainer Berti Vogts.

Russland empfängt am 5. September Liechtenstein.

Vor den Augen von DFB-Chefscout Urs Siegenthaler und Hansi Flick, Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, war Alexander Kerschakow in Helsinki der Matchwinner der Russen.

Russland eiskalt

Der Stürmer von Dynamo Moskau erzielte in der 26. und 53. Minute die ersten beiden Tore der Gäste, bevor Konstantin Syrianow (71.) von Zenit St. Petersburg die Entscheidung gelang.

Die deutsche Mannschaft war im September vergangenen Jahres in der finnischen Hauptstadt nicht über ein 3:3 hinausgekommen.

Die Finnen um den Hannoveraner Bundesligaprofi Mikael Forssell und den künftig für Bayer Leverkusen spielenden Sami Hyypiä konnten den Favoriten nicht in Verlegenheit bringen.

Der EM-Halbfinalist diktierte Tempo und Rhythmus und nutzte seine Chancen eiskalt.

Kerschakow zu schnell für Hyypiä

Nach einem Pass in die Spitze von Andrej Arschawin lief Kerschakow der finnischen Abwehr auf und davon und ließ auch Torwart Jussi Jaaskelainen keine Chance.

Nach einem Schuss von Wladimir Bystrow ließ der Keeper der Finnen den Ball abprallen - erneut war Kerschakow zur Stelle. Syrianow traf schließlich unter die Latte.

Finnland so gut wie raus

Mit zehn Punkten können die Suomis damit fast alle ihre WM-Hoffnungen begraben.

Nur der Tabellenführer qualifiziert sich direkt für die WM 2010 in Südafrika.

Die acht besten Zweiten der neun Gruppen spielen im November in Play-off-Spielen die letzten vier europäischen WM-Plätze aus.

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