vergrößernverkleinern
Jermain Defoe wechselte Anfang diesen Jahres zu den Tottenham Hotspur © getty

England feiert gegen Andorra ein Schützenfest. Serbien macht einen großen Schritt Richtung WM, ein Bundesliga-Legionär trifft.

München - England hat die Teilnahme an der WM 2010 in Südafrika so gut wie sicher.

Die "Three Lions " gewannen im Wembley-Stadion gegen Andorra 6:0 (3:0), setzten ihren Durchmarsch mit dem siebten Sieg im siebten Spiel in der Europa-Gruppe 6 fort und vergrößerten den Vorsprung auf den Zweiten Kroatien auf neun Punkte.

Wayne Rooney (4., 38.), Frank Lampard (29.), Jermaine Defoe (73., 75.) und Peter Crouch (80.) erzielten die Tore für die Mannschaft des italienischen Teamchefs Fabio Capello.

Die Ukraine hat mit einem 2:1 (1:1)-Sieg gegen Kasachstan ihre Chance auf Südafrika gewahrt. Sie liegt jetzt mit elf Zählern in der Gruppe sechs auf Rang drei hinter England (21) und Kroatien (12).

Norwegen ist so gut wie raus

Vier Tage nach der Qualifikation für die setzte die niederländische Nationalelf ihren Siegeszug in der Ausscheidung fort.

Das Team von Bondscoach Bert van Marwijk gewann gegen Norwegen mit 2:0 (1:0) und damit auch sein siebtes Spiel in der Qualifikations-Gruppe 9.

Die Elftal weist nunmehr 21 Punkte auf, Norwegen hat mit mageren drei Zählern als Gruppenletzter so gut wie keine Chancen mehr auf den zweiten Rang und damit das Erreichen der Play-offs.

Im Stadion De Kuip in Rotterdam erzielten Andre Oijer (32.) von den Blackburn Rovers und Arjen Robben (50.) von Real Madrid die Tore.

Vor dem Spiel hatte auf den Autobahnen rund um Rotterdam ein Verkehrschaos geherrscht. Die letzten Zuschauer erreichten erst zur zweiten Halbzeit die Arena.

Der ehemalige Hamburger Bundesligaprofi Rafael van der Vaart (Real) spielte von Beginn an und übernahm von Giovanni van Bronckhorst in der zweiten Halbzeit die Kapitänsbinde.

Für van Bronckhost kam der Neu-Münchner Edson Braafheid zu Beginn der zweiten Hälfte und damit zu seinem zweiten Länderspiel.

Schweden punktgleich mit Portugal

Während Norwegen kaum noch eine Chance hat, gab Nachbar Schweden ein Lebenszeichen ab.

Das Team um Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic, der seine Torflaute im Drei-Kronen-Trikot nach exakt einem Jahr beendete, gewann in Göteborg gegen Malta 4:0 (1:0) und wahrte damit zumindest seine kleine Chance auf die WM-Teilnahme.

Ibrahimovic beendet Torflaute

In der Gruppe A bleiben die Schweden auf Platz vier punktgleich mit dem EM-Viertelfinalisten Portugal (beide 9 Punkte).

Vier Spieltage vor dem Ende der Qualifikation liegt Dänemark mit 16 Punkten in Führung. Zweiter ist Ungarn (13), am 5. September kommender Gegner der Schweden.

In Göteborg trafen Kim Källström (22.), Daniel Majstorovic (52.), Ibrahimovic (56.) und Marcus Berg (58.) für die Gastgeber. Ibrahimovic hatte zuletzt am 10. Juni 2008 beim 2:0-Sieg im EM-Vorrundenspiel gegen Griechenland für sein Land getroffen.

Serbien ist Gruppenerster

Serbien hat seine zweite WM-Teilnahme in Folge dicht vor Augen.

Das Team von Trainer Radomir Antic verbuchte auf den Färöer einen 2:0 (1:0)-Pflichtsieg und setzt im Kampf um das direkte Ticket für die WM 2010 in Südafrika Ex-Weltmeister Frankreich in der Europa-Gruppe 7 immer stärker unter Druck.

Die Serben führen die Gruppe mit 18 Punkten an. Die Franzosen haben zwar zwei Spiele weniger auf dem Konto, liegen aber bereits acht Punkte zurück.

Die Serben taten sich in Torshavn schwer, gaben sich am Ende aber keine Blöße. Milan Jovanovic (43.) und Neven Subotic von Borussia Dortmund (61.) erzielten die Tore für die Gäste.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel