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David Beckham stand gegen Andorra zum 100. Mal in Englands Startelf © getty

Obwohl die Engländer weiter souverän durch Qualifikation marschieren, warnt vor allem Beckham vor Übermut. Serbien hat die WM vor Augen.

München - Obwohl England durch das 6:0-Schützenfest gegen Andorra (England so gut wie durch) einen weiteren großen Schritt in Richtung der WM-Endrunde in Südafrika im nächsten Jahr gemacht hat, wird im Fußball-Mutterland tief gestapelt.

Die "Three Lions" setzten ihren Durchmarsch in der Gruppe 6 zwar mit dem siebten Sieg im siebten Spiel fort und bauten den Vorsprung auf Kroatien auf neun Zähler aus, doch insbesondere Glamour-Boy David Beckham dämpfte die Euphorie.

"Die Erwartungen in England sind immer groß, aber wir müssen auf der Hut bleiben", sagte "Becks" nach seinem 100. Einsatz in der Startelf:

"Lasst uns erst die Qualifikation unter Dach und Fach bringen, dann können wir an große Duelle gegen große Nationen denken."

Rooney und Defoe mit Doppelpacks

Andorra war nur ein Sparringspartner.

Wayne Rooney (4., 38.) und Jermaine Defoe (73., 75.) mit je einem Doppelpack sowie Frank Lampard (29.) und Peter Crouch (80.) erzielten im Wembleystadion die Tore für die Mannschaft des italienischen Teamchefs Fabio Capello.

Neben England setzte auch die Niederlande in der Gruppe 9 ihren Siegeszug fort.

Niederlande besiegen Norwegen

Die Elftal, die bislang als einziges europäisches Team das WM-Ticket gelöst hat, gewann in Rotterdam durch Tore Andre Oijer (32.) und Arjen Robben (50.) mit 2:0 (1:0) gegen Norwegen.

Seine zweite WM-Teilnahme in Folge vor Augen hat Serbien. 116534(DIASHOW: Die Qualifikationsgruppen im Überblick)

Das Team von Trainer Radomir Antic kam auf den Färöer zu einem 2:0 (1:0)-Pflichtsieg und setzte Ex-Weltmeister Frankreich im Kampf um die direkte Qualifikation noch mehr unter Druck.

Serbien mit acht Vorsprung auf Frankreich

Milan Jovanovic (43.), an dem der VfB Stuttgart interessiert ist, und Neven Subotic vom Bundesligisten Borussia Dortmund (61.) erzielten in Torshavn die Tore für die Gäste, die bei zwei Spielen mehr den Vorsprung auf Frankreich auf acht Punkte ausbauten.

Ein Lebenszeichen gaben die Schweden und Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic in der Gruppe 1 ab. Die Skandinavier gewannen 4:0 (1:0) gegen Malta, dabei beendete Ibramimovic nach exakt einem Jahr seine Torflaute im Drei-Kronen-Trikot.

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