vergrößernverkleinern
Frankreichs Star Franck Ribery wechselt 2007 in die Bundesliga zum FC Bayern © getty

Frankreich quält sich mit Ribery auf den Färöern, sein Bayern-Kollege schießt Kroatien zum Sieg. Auch Norwegen und Sloewnien jubeln.

München - Zittersieg für Frankreich beim Ribery-Comeback, Gala von dessen Bayern-Teamkollege Ivica Olic für Kroatien und Jubel in Norwegen.

Mit Edeljoker Franck Ribery hat der Vize-Weltmeister Frankreich in der WM-Qualifikation eine Blamage knapp verhindert.

Andre-Pierre Gignac (45.+1) erlöste die schwachen Franzosen beim "Fußball-Zwerg" Färöer mit seinem Tor zum 1:0 (1:0)-Endstand.

Ribery wurde in der 65. Minute eingewechselt. Der Mittelfeldstar von Bayern München war bemüht, ihm fehlte jedoch sichtlich die Frische.

Andere Absprache mit van Gaal

Der 26-Jährige, der wegen einer Schleimbeutelentzündung die Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison fast komplett verpasst hatte, wurde von Nationaltrainer Raymond Domenech entgegen der Absprache mit Bayern-Trainer Louis van Gaal eingesetzt.

Van Gaal war davon ausgegangen, dass der 26-Jährige bei der Equipe Tricolore lediglich sein Aufbauprogramm fortsetzt. (DATENCENTER: Alles zur WM-Quali in Europa)

Chance auf direkte WM-Teilnahme

Es war ein Spiel auf ein Tor, doch die Franzosen brachten den Ball nicht zwingend genug aufs Färöer Tor. Erst Gignac erlöste sein Landsleute.

Frankreich, das erstmals seit dem damaligen WM-Finale ohne Weltmeister von 1998 antrat, wahrte mit dem glanzlosen Sieg seine Chance auf ein direktes Ticket zur WM 2010 nach Südafrika.

Mit 13 Punkten rückten die Franzosen in der Gruppe 7 bis auf fünf Punkte an den Tabellenführer Serbien heran, sie haben zudem ein Spiel weniger absolviert als der Konkurrent.

Olic-Doppelpack hält Kroatien auf WM-Kurs

Derweil Ivica Olic hat die kroatische Nationalmannschaft mit einem Doppelpack auf Kurs WM-Play-offs gehalten.

Der Stürmer von Bayern München erzielte in Minsk beim 3:1 (1:0) gegen Weißrussland das 1:0 (22.) und das Tor zum Endstand (83.).

Den zweiten Treffer markierte Eduardo da Silva (68.).

Damit setzte sich der WM-Halbfinalist von 1998 in der Gruppe 6 drei Punkte vom EM-Gastgeber Ukraine ab. Platz eins ist so gut wie sicher an England vergeben.

Slowenien wahrt Chance

Auch Slowenien wahrte seine Chance auf den Einzug in die WM-Play-offs und hat nach dem 5:0 (2:0) gegen San Marino nur noch vier Punkte Rückstand auf den Tabellenführer der Gruppe 3, die Slowakei.

Die Tore für die Gastgeber erzielten Koren (18., 73.), Radosavlevich (38.), Kirm (54.) und Ljubijankic (90.).

Der Kölner milivoje Novakovic wurde in der 72. Minute eingewechselt.

Auch Norwegen darf weiter hoffen

Norwegen hat ebenfalls weiter Chancen auf die Endrunde in Südafrika.

Das Team von Nationaltrainer Egil Olsen bezwang Schottland in Oslo mit 4:0 (2:0) und rückte mit sechs Punkten bis auf einen Zähler an den Tabellenzweiten aus Großbritannien heran.

Platz eins in der Gruppe 9 ist bereits an die Niederlande (21) vergeben.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel