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Nach 39 Länderspielen ist Luca Toni mit seinem Renomme unzufrieden © getty

Luca Toni hat es in Italiens Nationalteam schwer. Er trifft nicht und die Fans pfeifen. Jetzt geht der Stürmer in die Offensive.

Von Mathias Frohnapfel

Die italienische Nationalmannschaft hat in Udine 2:0 gegen Georgien gewonnen und in ihrer WM-Qualifikationsgruppe nach zwei Spielen sechs Punkte eingefahren. Alles gut? Mitnichten.

Bayern-Stürmer Luca Toni legte sich nach dem Spiel mit Fans und Medien an.

Der Angreifer blieb bereits der EM torlos und traf auch seitdem nicht mehr für die "Azzurri". In Udine wurde er in der zweiten Halbzeit für Vicenzo Iaquinta (Juventus Turin) augetauscht.

Daniele de Rossi trifft zweimal

Die Tore erzielte statt "Toni-Gol" Romas Mittelfeldmann Daniele De Rossi.

Selbst der Sieg konnte Münchens Stürmer nicht besänftigen, auch weil es Pfiffe gegen ihn gegeben hatte. Gegenüber der "Gazetta dello Sport" sagte Toni: "Der Trainer hat Vertrauen in mich. Ich spiele nicht anders als früher, aber seitdem ich im Ausland aktiv bin, greifen mich alle leichtfertig an."

"Italien verliert, Toni hat schuld"

Als Beispiel für die aus seiner Sicht ungerechte Kritik nannte er: "Italien gewinnt, aber Toni hat schlecht gespielt. Italien verliert, Toni hat schuld. Wie bei der Europameisterschaft." Sein bitteres Fazit: "Die Medien und die Leute gegen sich zu haben, macht keinen Spaß."

Der 31-Jährige bekam sofort Unterstützung von Torhüter Gianluigi Buffon (Juve): "Luca hat nur ein wenig Pech, sobald er trifft, wird alles wieder wie früher."

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