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Stippvisite: Bereits im November 2007 machte sich Blatter (M.) vor Ort ein Bild der Lage © imago

Der FIFA-Präsident macht sich in Südafrika selbst ein Bild der aktuellen Lage, die Gastgeber sind unbeirrt optimistisch.

Kapstadt - FIFA-Präsident Joseph S. Blatter inspiziert höchstpersönlich vom 14. bis 17. September WM-Gastgeber Südafrika.

Der 72 Jahre alte Chef des Fußball-Weltverbandes will sich selbst ein Bild vom Stand der Vorbereitung auf die WM-Endrunde 2010 machen.

Blatter wird unter anderem in Kapstadt und Johannesburg Station machen.

Zum FIFA-Tross wird auch Generalsekretär Jerome Valcke gehören.

Treffen mit Staats-Chef

Gleich zu Beginn seiner Reise wird der Schweizer mit dem südafrikanischen Staatspräsidenten Thabo Mbeki in Pretoria/Tshwane zusammentreffen.

Zudem wird es Gespräche mit dem ehemaligen Staatspräsidenten Südafrikas und Friedensnobelpreisträger, Frederick de Klerk, und ANC-Chef Jacob Zuma geben.

Blatter hat "Plan B" in der Tasche

Die Diskussion um Südafrika war nach der EURO im Juli neue aufgeflammt, als bekannt wurde, dass in dem Stadion in Port Elizabeth eine der vier Spielstätten für den Konföderationen-Pokal 2009 nicht fertig wird.

Blatter, hatte von einem "Plan B" für das Turnier und "zwei mögliche Ersatzausrichtern" gesprochen.

Südafrika zuversichtlich

Südafrika selbst sieht die Gastgeberrolle keineswegs in Gefahr. "Kein Land ist in der Lage, innerhalb so kurzer Zeit eine WM zu organisieren - auch Deutschland nicht", hatte WM-Organisations-Chef Danny Jordaan in einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" erklärt.

Spekulationen um eine bevorstehende Verlegung der WM-Endrunde in knapp zwei Jahren in ein anderes Land tat er als "Nonsens" ab.

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