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Lyons Stürmer Bafetimbi Gomis erzielte in vier Länderspielen zwei Tore © imago

Frankreichs Nationaltrainer nominiert Lyons Stürmer für den verletzten Bayern-Akteur nach. Portugal hofft auf den "Knöchel der Nation".

Zusammengestellt von Rainer Nachtwey

München - Nach der Absage von Franck Ribery und Yoann Gourcuff bangt Frankreichs Nationaltrainer Raymond Domenech vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen die Färöer-Inseln auch um die beiden Stürmer Thierry Henry und Andre-Pierre Gignac.

Henry plagen Adduktoren-Beschwerden, Gignac hat Schmerzen im Rücken.

Für Ribery, der aufgrund einer Patellasehnenreizung verzichtet, nominierte Domenech Bafetimbi Gomis von Olympique Lyon nach. Der Stürmer war vor der Saison für 15 Millionen Euro von AS St. Etienne zum einstigen Serienmeister gewechselt.

Ohne Spielmacher und Keeper

Spielmacher Gourcuff musste aufgrund einer Knieprellung, die er sich im Champions-League-Spiel gegen Maccabi Haifa (1:0) zugezogen hatte, und Oberschenkelproblemen absagen.

Zudem fällt Keeper Hugo Lloris (Lyon) aufgrund seiner Roten Karte im Spiel gegen Serbien aus. Ihn vertritt Steve Mandanda von Olympique Marseille.

Frankreich liegt in der Gruppe 7 vier Punkte hinter Serbien auf Platz zwei (DATENCENTER: Gruppe 7).

Sport1.de hat weitere Nuigkeiten rund um die WM-Qualifikation zusammengestellt: Die Splitter.

Ronaldo will für Portugal spielen

Portugal zittert um den "Knöchel der Nation": Weltfußballer Cristiano Ronaldo will den WM-Vierten trotz einer Sprunggelenksverletzung zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika schießen und glaubt fest an seine Teilnahme in den entscheidenden Qualifikationsspielen am Samstag gegen Ungarn und am 14. Oktober (Mittwoch) gegen Malta.

"Ich habe mich gut erholt. Wir werden sehen, wie sich alles entwickelt. Aber ich denke, dass es bis Samstag klappt", sagte Ronaldo bei seiner Ankunft am Treffpunkt der portugiesischen Nationalmannschaft in Obidos.

Am vergangenen Sonntag hatte Ronaldo bei der ersten Saisonniederlage seines Klubs Real Madrid (1:2 beim FC Sevilla) wegen einer Blessur am rechten Knöchel noch eine Zwangspause einlegen müssen.

In der Gruppe 1 liegt das Team von Trainer Carlos Queiroz vor den letzten beiden Heimspielen mit 13 Punkten als Dritter hinter Dänemark mit 18 und Schweden mit 15 Punkten (DATENCENTER: Gruppe 1).

Spanien ohne Villa

Europameister Spanien muss in den letzten beiden Partien auf EM-Torschützenkönig David Villa verzichten.

Der Stürmer des FC Valencia zog sich im Punktspiel gegen Racing Santander einen Muskelfaserriss zu und muss rund drei Wochen pausieren.

Die bereits qualifizierten Spanier (acht Siege in acht Partien) beenden die Qualifikation in Gruppe 5 mit Spielen gegen Armenien und in Bosnien-Herzegowina (DATENCENTER: Gruppe 5).

Lucio muss passen

Rekordweltmeister Brasilien muss in den abschließenden beiden WM-Qualifikationsspielen gegen Bolivien und Venezuela auf Kapitän Lucio planen. Der Abwehrspieler von Inter Mailand riss sich eine Muskelfaser und fällt rund zehn Tage aus.

Mit 33 Punkten aus 16 Spielen ist die Mannschaft des Ex-Stuttgarters Carlos Dunga bereits für die WM in Südafrika qualifiziert (DATENCENTER: Gruppe Südamerika).

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