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Cristiano Ronaldo fehlte im letzten Gruppenspiel verletzungsbedingt © getty

Ex-Europameister Griechenland mit Trainer Otto Rehhagel spielt in den WM-Playoffs gegen die Ukraine. Portugal trifft auf Bosnien.

Zürich - Die bosnischen Bundesligaprofis dürfen sich auf ein Duell mit Portugals Stars Cristiano Ronaldo, Deco und Simao freuen.

In den Relegationsspielen zur WM 2010 trifft das Team aus Bosnien-Herzegowina auf den Vierten der WM 2006.

Der Außenseiter, bei dem u.a. die Bundesligaprofis Vedad Ibisevic (Hoffenheim) und Edin Dzeko (Wolfsburg) spielen, hat im Rückspiel Heimrecht.

Die Hinspiele finden am 14. November statt, die Rückspiele am 18. November.

Trapattoni empfängt Ribery

Giovanni Trapattoni trifft mit Irland auf Vizeweltmeister Frankreich.

Irland hat zunächst Heimrecht. Das Rückspiel dürfen Franck Ribery und Co. vor heimischer Kulisse austragen.

Griechenland trifft auf Ukraine

Otto Rehhagels Griechen spielen gegen die Ukraine.

Andrej Schewtschenko, Anatoliy Tymoshchuk und Co. haben gegen den Europameister von 2004 im Rückspiel Heimrecht.

Russland gegen Slowenien

Russland, in Gruppe 4 der WM-Qualifikation Zweiter hinter der deutschen Mannschaft, hat gegen Slowenien zunächst Heimrecht. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse der WM-Quali)

Im Rückspiel setzt der Außenseiter um den Kölner Milivoje Novakovic auf die Unterstützung der eigenen Zuschauer. 162841(Bilder der WM-Quali)

Rehhagel auf Deutschlands Spuren

"König Otto" muss in den Playoffs "nur" den deutschen Spuren folgen: Wie einst für Deutschland führt der Weg von Otto Rehhagel zur WM über die Ukraine.

Der deutsche Trainer muss mit der griechischen Nationalmannschaft in den europäischen Play-offs gegen das Team um Superstar Andrej Schewtschenko bestehen, um sich die Teilnahme an den Titelkämpfen im kommenden Jahr in Südafrika zu sichern.

Im Vorfeld der WM 2002 hatte sich die DFB-Auswahl gegen die Ukraine (1:1 und 4:1) durchgesetzt.

"Wir wollen inbedingt zur WM"

Rehhagel konnte schon vor der Auslosung aufatmen. Der Europameister von 2004 war gesetzt und entging damit einem Duell mit den ebenfalls gesetzten Franzosen, Portugal sowie Russland.

"Wir wollen unbedingt zur WM nach Südafrika. Wir werden sportlich alles daran setzen, damit es am Ende auch klappt", sagte Rehhagel, der in den Playoffs voraussichtlich auf den früheren Frankfurter Sotirios Kyrgiakos (FC Liverpool) wegen einer Bänderverletzung verzichten muss, bereits vor der Auslosung.

Ronaldos Einsatz noch ungewiss

Ob Cristiano Ronaldo den Portugiesen nach seiner Blessur am rechten Knöchel in den Ausscheidungsspielen gegen Bosnien helfen kann, steht derzeit noch in den Sternen.

Dennoch ist der Trainer des 94 Millionen Euro teuren Superstars von Real Madrid zuversichtlich.

"Wir haben uns in der Qualifikation nicht mit Ruhm bekleckert, aber wir haben jetzt zwei Endspiele, in denen wir noch alles erreichen können. Wir wollen unbedingt zur WM", sagte Coach Carlos Queiroz.

Dzeko will feiern

Bosnien kann in den Relegationsspielen auf eine geballte Bundesliga-Erfahrung vertrauen.

Im Angriff der Bosnier, die bislang noch nie an einer WM teilgenommen haben, tummeln sich die Bundesliga-Torjäger Vedad Ibisevic von 1899 Hoffenheim und Edin Dzeko vom VfL Wolfsburg. Im Mittelfeld wirbelt Dzekos Vereinskollege Zvjezdan Misimovic.

"Wenn wir die Qualifikation schaffen, feiern die Menschen in unserem Land drei Tage am Stück", sagte Dzeko.

Frankreich denkt nicht ans Scheitern

Während Bosnien auf die erste Endrunde seiner Geschichte hofft, wäre es für die Equipe Tricolore um Ribery die 13. WM-Teilnahme.

Ein Scheitern gegen Irland ist für die Franzosen kein Thema. "Wir kommen nach Südafrika", verkündete Angreifer Thierry Henry vom FC Barcelona selbstbewusst.

Sloweniens Regierungschef will Schuhe putzen

Derweil hat der slowenische Premierminister Borut Pahor die Spieler seines Landes mit einem ungewöhnlichen Angebot für die Spiele gegen Russland motiviert.

Der Regierungschef will den Profis im Fall der erfolgreichen Qualifikation die Schuhe putzen.

Die Playoff-Duelle im Überblick:

Irland - Frankreich

Portugal - Bosnien-Herzegowina

Griechenland - Ukraine

Russland - Slowenien

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