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Sven-Göran Eriksson trainierte von 2008 bis 2009 die Nationalelf von Mexiko © getty

Der frühere englische Nationaltrainer tritt nicht die Nachfolge von Lars Lagerbäck an. Tschechien hat einen neuen Coach.

Stockholm - Sven-Göran Eriksson steht nicht für den Posten des schwedischen Nationaltrainers zur Verfügung.

"Wir hatten gute Gespräche, aber er teilte uns mit, dass ein Engagement aufgrund der vertraglichen Situation mit Notts County im Moment nicht möglich sei", erklärte Lars-Aake Lagrell, Präsident des schwedischen Verbandes.

Nach der gescheiterten Qualifikation für die WM-Endrunde 2010 in Südafrika war die neunjährige Amtszeit von Lars Lagerbäck beendet. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse der WM-Quali)

Eriksson war bis April zehn Monate Mexikos Nationalcoach und heuerte dann beim englischen Viertligisten an.

Der 61-Jährige war zudem fünf Jahre englischer Teammanager und musste nach dem Viertelfinal-Aus gegen Portugal bei der WM 2006 in Deutschland gehen.

Sport1.de hat weitere Splitter rund um die WM zusammengefasst: 162841(Bilder der WM-Quali)

Bilek wird Nationalcoach

Michal Bilek wird der neue tschechische Fußball-Nationaltrainer.

"Ich habe Michal Bilek für den Job vorgeschlagen. Ich glaube, dass er die menschlichen und fachlichen Qualitäten für den Posten des Nationaltrainers mitbringt", erklärte Ivan Hasek, der vor Wochenfrist nach der verpassten WM-Qualifikation das Amt des Nationalcoaches niedergelegt hatte.

Hasek ist Präsident des tschechischen Verbandes und hatte die Aufgabe nur vorübergehend übernommen.

Vierter Coach in einem Jahr

Der 44-jährige Bilek, vierter Coach der Tschechen innerhalb eines Jahres, war Assistent von Hasek und spielte als Aktiver unter anderem für Sparta Prag und Betis Sevilla.

"Das ist ein Angebot, dass man nicht ablehnen kann", sagte Bilek, der einen Zweijahresvertrag erhalten wird und Tschechien laut Hasek "zur EM-Endrunde 2012 in der Ukraine und Polen" führen soll.

Schafft Bilek die Qualifikation, wird sein Vertrag verlängert.

Rosicky und Cech als Säulen

Für Bilek sind der ehemalige Bundesliga-Star Tomas Rosicky und Torhüter Petr Cech vom FC Chelsea die zukünftigen Säulen Tschechiens, er will um die beiden Schlüsselspieler eine junge Mannschaft aufbauen.

Tschechien landete in der Qualifikation zur WM-Endrunde 2010 in Südafrika nur auf dem dritten Rang der Gruppe 3 hinter der Slowakei und Slowenien.

Spanien und Portugal wollen WM

Spanien und Portugal haben bei der FIFA offiziell ihre gemeinsame Bewerbung um die Austragung der WM-Endrunde 2018 oder 2022 abgegeben.

Die Verbände der beiden Länder überreichten in Zürich FIFA-Präsident Joseph Blatter ein Bewerbungsschreiben, in dem sie versprachen, "die best organisierteste und emotionalste WM-Endrunde" auszurichten.

Blatter lobte Spanien und Portugal als "zwei große Fußball-Nationen mit Erfahrung bei der Ausrichtung von Turnieren".

Zehn Bewerbungen eingegangen

Spanien war bereits 1982 WM-Gastgeber, Portugal hatte die EM-Endrunde 2004 ausgerichtet. Im Dezember 2010 fällt die FIFA die Entscheidung über die Vergabe der WM 2018.

Bislang gibt es zehn Bewerbungen für 2018 oder 2022. Dazu zählen neben Spanien/Portugal noch Australien, Belgien gemeinsam mit den Niederlanden, England, Indonesien, Japan, Südkorea, Katar, Russland sowie die USA.

Die WM-Endrunde 2010 findet in Südafrika statt, vier Jahre später ist Brasilien WM-Gastgeber.

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