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Umkämpfte Partie: Bei der WM 2006 setzte sich Deutschland (l.) im Viertelfinale durch © getty

Harter Brocken: Die DFB-Elf testet vor der WM gegen Argentinien. Ballack unterstützt Englands WM-Bewerbung. Die WM-Splitter.

München - Die Neuauflage des WM-Viertelfinals von 2006 zwischen Deutschland und Argentinien ist perfekt.

Die DFB-Auswahl trifft am 3. März 2010 in München auf das ebenfalls für die WM in Südafrika qualifizierte Team des exzentrischen Trainers Diego Maradona.

Zudem vereinbarte der DFB mit den "Gauchos" noch ein weiteres Länderspiel, das am 15. August 2012 ebenfalls in Deutschland stattfinden wird.

"Obwohl sie in der WM-Qualifikation in Südamerika ein paar Probleme hatten, gehören sie für mich zu den stärksten Mannschaften der Welt. Die Partie in München ist also ein echter Prüfstein für unser Team vor der Nominierung des Kaders für die Weltmeisterschaft", sagte Bundestrainer Joachim Löw.

Wunschgegner von Löw

Das insgesamt 18. Länderspiel gegen die Argentinier in München ist für die DFB-Auswahl der letzte Härtetest vor Beginn der abschließenden WM-Vorbereitungsphase im Mai 2010.

Daher war der Weltmeister von 1978 und 1986 von Beginn an auch der Wunschgegner von Bundestrainer Löw für diesen Spieltermin.

Sport1.de hat weitere WM-Splitter zusammengestellt:

WM 2018: Ballack pro England

Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack unterstützt die Bewerbung Englands für die WM 2018.

Der 33.jährige Mittelfeldspieler vom FC Chelsea ist einer von bislang 70 aktuellen und ehemaligen Profis, die sich als Botschafter für die WM 2018 im Mutterland des Fußballs stark machen.

"England wäre der passende Gastgeber für die WM 2018. Die Atmosphäre und der Konkurrenzkampf im englischen Fußball sind einzigartig. Man spielt in England gegen die besten Spieler der Welt", erklärte Ballack.

Ballacks Teamkollege Michael Essien (Ghana) und der Brasilianer Robinho von Manchester City stehen ebenfalls als Legionäre auf der Liste der prominenten WM-Botschafter, die von Englands Kapitän John Terry angeführt wird.

Parreira mit Südafrika einig

Der Rückkehr von Carlos Alberto Parreira auf den Trainerstuhl der südafrikanischen Nationalmannschaft steht praktisch nichts mehr im Wege.

Im Gespräch mit der Zeitung "O Globo" verkündete der 66-Jährige: "Wir haben alles mündlich ausgehandelt. Aber es fehlt noch die Zustimmung des Exekutivkomitees."

Kirsten Nematandani, Präsident des südafrikanischen Verbandes (SAFA), und sein "Vize" Mandla Mazibuko waren eigens zu Gesprächen nach Rio de Janeiro angereist.

"Das zeigt, dass sie mich wirklich verpflichten wollen", sagte Parreira. Zudem begutachteten die Funktionäre das Trainingsgelände der Selecao in Teresopolis, wo die Südafrikaner im März ein Vorbereitungsquartier beziehen wollen.

Parreira hatte seine erste Amtsperiode am Kap kurz nach dem Viertelfinal-Aus mit Brasilien bei der WM 2006 angetreten. Doch im April 2008 verließ er den Posten wegen seiner kranken Frau in Rio vorzeitig.

Nachfolger wurde Landsmann Joel Santana, der jedoch nach einer Serie von acht Niederlagen in neun Spielen am Montag entlassen worden war.

Italien: Lippi lässt Zukunft offen

Italiens Nationaltrainer Marcello Lippi macht sich über seine Zukunft nach der WM in Südafrika derzeit keine Gedanken.

"Ich bin in den nächsten Monaten noch Nationaltrainer, nach der WM werden wir sehen. Sollte die WM für Italien schlecht laufen, wären die Leute nicht froh, wenn ich auf der Trainerbank bleiben würde. Alle würden meinen Kopf verlangen", sagte Lippi in einem Interview mit dem italienischen TV-Kanal "La 7".

"Um in Südafrika erfolgreich zu sein, muss unser Selbstvertrauen wachsen. Seit unserem WM-Sieg in Berlin haben wir eine neue Mannschaft aufbauen müssen. Gegen uns spielt das südafrikanische Klima", meinte Lippi.

Chile will Biela länger binden

Chiles Fußballverband plant nach der erfolgreichen Qualifikation zum WM-Turnier in Südafrika, seinen argentinischen Trainer Marcelo Bielsa über die Endrunde hinaus zu binden.

"Wir wollen, dass er mindestens bis 2015 bleibt", verkündete ANFP-Präsident Harold Mayne-Nicholls.

In sechs Jahren ist der Andenstaat als Gastgeber der Copa America vorgesehen.

Chile, am 14. November Länderspielgegner der deutschen Elf in Köln, hatte in der zehn Teams umfassenden Südamerika-Qualifikation mit einem Zähler Rückstand auf Brasilien Platz zwei belegt und dabei vor allem mit Offensivfußball (32 Tore in 18 Spielen) überzeugt.

"Marcelo hat das Gesicht des chilenischen Fußballs verändert", sagte Mayne-Nicholls.

Schlachtrituale sollen Stadien schützen

Mit der rituellen Schlachtung von heiligen Kühen möchten Traditionalisten die zehn Stadien der WM-Endrunde 2010 in Südafrika schützen.

"Wir wollen damit dazu beitragen, dass diese Veranstaltung positiv und in einer phantasischen Atmosphäre abläuft", sagte dazu Zolani Mkiva, Vorsitzender des Makhonya Royal Trust.

Diese Vereinigung soll die kulturellen Aktivitäten rund um die WM koordinieren.

Entsprechende Anfragen wurden bereits an das WM-OK gestellt. Eine Antwort darauf liegt allerdings noch nicht vor.

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