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Auch "König Otto" ist nicht immer gut drauf bei Pressekonferenzen. "Wollt Ihr die Leute einladen oder soll ich es tun? Ihr schafft eine negative Stimmung. Ich will nicht diskutieren. Ich trage die Verantwortung. Ich lade die Leute ein, und dabei bleibt es", rief Rehhagel den Journalisten zu. "Ich lasse mich von keinem außer meiner Frau beeinflussen", sagte Rehhagel.
Otto Rehhagel droht mit Griechenland nach 2006 erneut das Verpassen der WM-Endrunde © getty

Während die Russen das Hinspiel immerhin gewinnen können, kommt Griechenland nicht über ein 0:0 gegen die Ukraine hinaus.

Moskau/Athen - Otto Rehhagel droht mit Griechenland ebenso das WM-Aus wie Deutschlands Gruppengegner Russland.

Während der Sbornaja aber immerhin ein 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen Slowenien gelant, kamen das Team von "König Otto" zu Hause nicht über ein 0:0 gegen die Ukraine hinaus.

Der Europameister von 2004 bot vor 40.000 Zuschauern im Athener Olympiastadion eine ideenlose Vorstellung.

Die Gäste um den Münchner Bundesliga-Profi Anatoli Timoschtschuk überzeugten durch eine kluge Raumaufteilung und eine stabile Defensive.

Gekas-Treffer aberkannt

Rehhagels Team um den Leverkusener Theofanis Gekas hatte durch einen Kopfball des Ex-Frankfurters Sotirios Kyrgiakos in der Nachspielzeit die beste Torchance.

In der ersten Halbzeit war ein Treffer von Gekas nicht anerkannt worden. Der Leverkusener hatte im Abseits gestanden.

Das Rückspiel findet am Mittwoch in Donezk statt. 162841(Bilder der WM-Quali)

Spätes Gegentor schockt "Sbornaja"

Derweil lässt die Russen ein später Gegentreffer um die zehnte WM-Teilnahme bangen.

Der deutsche Gruppengegner kam im Play-off-Hinspiel zur WM-Qualifikation nicht über ein 2:1 (1:0) gegen Slowenien hinaus.

Dabei gelang den Gästen durch Nejc Pecnik drei Minuten vor Schluss der so wichtige Anschlusstreffer.

Somit kann sich Slowenien bereits mit einem 1:0 am Mittwoch im Rückspiel zum zweiten Mal nach 2002 für eine WM-Endrunde qualifizieren.

Doppelpack von Biljaletdinow

Lange Zeit hatte es für die Russen glänzend ausgesehen, nachdem Dinijar Biljaletdinow (40. und 51.) zweimal getroffen hatte.

Sollten sich die Russen qualifizieren, würde Nationaltrainer Guus Hiddink zum vierten Mal in Folge an einer WM teilnehmen:

1998 mit seinem Heimatland Niederlande, 2002 mit Südkorea und 2006 mit Australien. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spieplan WM-Quali)

Russland in der Gruppe hinter Deutschland

Russland hatte in der Gruppenphase der WM-Qualifikation hinter Vize-Europameister Deutschland den zweiten Platz belegt, die Slowenen waren ihrerseits gegen die Slowakei im Hintertreffen.

75.000 Zuschauer sahen im ausverkauften Luschniki-Park über weite Strecken einen Klassenunterschied.

Die Gastgeber waren die überlegene Mannschaft und bestimmten angeführt von ihrem starken Spielmacher Andrej Arschawin Ball und Gegner.

Die Slowenen, bei denen die beiden Kölner Bundesligaprofis Milivoje Novakovic und Miso Brecko zum Einsatz kamen, schlugen aber drei Minuten vor Schluss durch Pecnik eiskalt zurück und wahrten damit ihre Chancen.

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